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Das Rezept aus der Elle, bei Fool for Food unter anderem Namen gepostet, war so animierend und unsere Zucchini immer nachwachsend, dass ich es sofort nachkochen/-backen musste. Am Bildvergleich sieht jeder, dass Unterschiede zum Vorbild bestehen, denn mein Geisskäse verlief nicht, was optisch stören kann. Der vermutete andere Geschmack als bei Ziegenfrischkäse störte uns nicht im geringsten. Kennten wir das uns Entgangene, urteilten wir vielleicht anders.

Zutaten
für 2 Personen, nach Version Houdini

Teig
100 g Dinkel-Mehl Type 1050 (CH Dinkel-Ruchmehl)
150 g Weizen Vollkorn-Mehl
6 g Frisch-Hefe
6 g Salz (1 tl)
25 g Olivenöl (25 ml, aber ich wiege immer)
160 ml Wasser (ich wiege auch das Wasser immer)
Belag
100 g Zucchini in dünnen Tranchen (mit Sparschäler), beiseite stellen
250 g Zucchini in Stäbchen geraspelt, wie Streichhölzchen
1 kleine Zwiebel, halbiert und in feine Halbringe geschnitten
150 ml Sahne
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Mozarella, klein gewürfelt
Ziegenkäse vom Türken, aus der grossen Dose, klein gewürfelt

Hinter der grossen Käsedose ist ein Teil der heutigen Ernte an Stangenbohnen zu sehen – ich kann es mir nicht verklemmen, meine Freude darüber zu zeigen.

Der türkische Name für Frischkäse gleicht dem in Indien geläufigen Paneer, obwohl es doch grundverschiedene Sprachen sind, aber beim Cai ist es auch so, bis nach Japan klingt es ähnlich.

Zubereitung
Pizzateig zubereiten und gehen lassen.

Die Zwiebel in Olivenöl andünsten, Zucchini-Stäbchen zugeben, mitdünsten, mit Sahne ablöschen, salzen und pfeffern, und zur Reduktion gut 3 Minuten kräftig einköcheln lassen. Den Ofen einschalten und auf 250 °C stellen.

Aus dem Teig 2 Pizzaböden à ca. 30 cm Durchmesser austreiben, etwas Olivenöl auf den Teigfladen streichen, Zucchini-Sahne-Masse gleichmäßig darauf verteilen, mit den dünnen Zucchini-Tranchen belegen, dann Mozzarella und Ziegenkäse darüber streuen.

Das Bild hier ist vor dem Backen.

Im vorgeheizten Ofen bei 250 °C ca. 10 Minuten backen, bis der Rand und die Schmelze OK ist.
Die gerösteten Pinienkerne gemäss Original-Rezept vergass ich, sie sind aber nicht vermisst worden. Ich hatte mir vorher gedacht, kleinere Shrimps (Garnelen) mit auf die Pizza zu legen, und auch dies wurde vergessen und nicht vermisst.

Eine ganz tolle Sache, dieser Zucchini-Fladen, der mich so gar nicht an eine Pizza erinnert. Der Vollkornboden, sehr brotig, machte sich hervorragend zur Gemüse-Auflage, er passte sogar besser als der übliche helle Pizzateig.

Ich danke Claudia von Fool for Food für das Posten des Rezepts und für ihren Hinweis zu lamiacucinas Pizzateig-Vorlesung, an deren Empfehlungen ich mich hier allerdings noch nicht gehalten habe, muss das Gelesene erst setzen lassen und dann in Musse austesten.


Diesmal wird das Bloggen einfach, weil ich ausnahmsweise etwas aus dem Internet nachkoche und mir damit das Eintippen der Zutaten und Zubereitungsweise ersparen kann, copy – paste, wie es ja auch Journalisten ab und an machen, wie man hören, respektive lesen kann. Ausgezeichnet geschmeckt hat es, das darf ich ohne Fug jetzt bereits verraten. Und kürzlich fragte jemand nach einer Salbei-Vernichtungs-Methode: dies ist keine, aber sehr viel Salbei, mehr als ich je für ein Rezept verwendete, ist hier mit dabei.

Zutaten
25 g frische Salbeiblätter
25 g Butter (1)
1 grosses Schweinsfilet, ca. 500 g
50 g Parmaschinken, in dünne Scheiben geschnitten
Salz, schwarzer Pfeffer
4 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
100 ml roter Portwein
1 EL Balsamico-Essig
250 ml Kalbsfond oder leichte Hühnerbrühe
20 schwarze Pfefferkoerner
1 Lorbeerblatt, 2 Nelken, 2 Petersilienzweige
80 g Butter (2)

Zubereitung Filet
Die Salbeiblätter hacken. In der Butter (1) kurz andünsten. Leicht abkühlen lassen. Den Ofen auf 80 oder 200 °C vorheizen, je nachdem, ob rasch oder nach Niedertemperatur gegart werden soll.

Das Schweinsfilet der Länge nach gut 2/3 tief einschneiden, aufklappen und unter Klarsichtfolie mit einem Wallholz gleichmässig flach klopfen.

Mit den Parmaschinken-Scheiben belegen (hier Südtiroler Mager-Speck). Den Salbei darauf verteilen.

Das Filet aufrollen und mit Küchenschnur binden. Mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Bratpfanne das Olivenöl erhitzen. Das Filet rundum je nach Grösse während ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.

Ein Binde-Kurs wär was für mich!! Und das Filet von der Haut befreien oder von der anderen Seite fotografieren.

Das Filet sofort in einer feuerfesten Form in den vorgeheizten Ofen auf die zweitunterste Rille geben und, falls bei 200 °C, während 15 Minuten fertig braten, falls bei 80 °C, während 1 1/2 bis 1 3/4 Stunden garen lassen.

Zubereitung Pfefferjus
Inzwischen die Zwiebel schälen und fein hacken. Im Bratensatz hellgelb dünsten. Mit Portwein, Balsamicössig und Fond oder Bouillon ablöschen. Die Pfefferkörner grob zerdrücken und beifügen. Lorbeerblatt, Nelken und Petersilienzweige dazulegen. Alles auf grossem Feuer auf knapp 1 1/2 dl einkochen lassen. Durch ein Sieb passieren, dabei die Rückstände gut auspressen. Den Jus in ein Pfännchen geben. Unmittelbar vor dem Servieren den Jus nochmals aufkochen. Die Butter (2) in Flocken in die leicht kochende Sauce geben und einziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Temperatur im Ofen war bei meinem Filet etwas zu hoch, und das Fleisch war wohl im Zentrum nicht mehr die leichte Spur rosig, aber trotzdem noch sehr zart und saftig.

Das Rezept ist von Annemarie Wildeisen, erfasst von René Gagnaux. Schon öfter hatte ich in den vergangenen Jahren Rezepte nachgekocht, die von Herr Gagnaux erfasst und in Koch-Sites gepostet worden waren, und noch nie war ich vom Resultat enttäuscht.

Zum Pfeffer
Für den Pfefferjus benutzte ich letztes Jahr direkt auf dem Pfeffer-Feld in Kambodscha gekauften Kampot-Pfeffer, dessen sich während der Kolonialzeit die renommiertesten Küchen Frankreichs rühmten. Hier eine Bilder-Collage aus dem Pfefferland.

Begleitmusik zum Blog-Erstellen

Joe Zawinul, Brown Street, 2006

Blog-Event XXXVIII - Fusions-KücheDieses Rezept ergab sich wegen des Blog Events beim Kochtopf und wegen der beim Grossverteiler gerade laufenden Aktion für Gourmet Rindsrouladen.
Fleischvögel, oder gar nur Vögel, sind in der Schweiz die kleineren Rinds-Rouladen, die je nach Familientradition mit einem oder mehreren der folgenden Zutaten gefüllt sind: Brotstreifen, Wurst-Brät, Speck-Tranchen, Essiggurken-Streifen, etc.


Zutaten

500 g Rindsrouladen (3 Stk grosse deutsche)
8 Prawns geschält, entdarmt (in meinem Fall gefrorene)
12 Tranchen Frühstücks-Speck
1 Glas Maiskölbchen (330g), längs halbieren
1 grosse Fleischtomate
250 ml Kokos-Cream
2 EL grüne Curry-Paste
2 EL Kapern
2 EL Tomatenmark, 1 EL Sardellenpaste
1 grosse Knoblauch-Zehe, fein geschnitten
2 cm Ingwer, sehr fein geschnitten oder gerieben
Senf, Salz, Pfeffer

Zubereitung

1) Kapern im Mörser zerstossen, mit Tomatenmark und Sardellenpaste vermantschen.

2) Die grossen deutschen Rinds-Rouladen öffnen, mit je einem Schnitt längs und quer vierteln, damit es kleine Roulädchen geben kann. So entstehen 12 nette Rouladenplätzchen, je 3 pro Esser.

3) Die Rouladenplätzchen zuerst dünn mit Senf bestreichen und darüber mit der Kapern-Tomatenmark-Sardellenpaste beschmieren. Eine Tranche Speck und ein halbes Maiskölbchen auflegen und zu einem Röllchen rollen.

Das Röllchenende mit einem Zahnstocher fixieren, besser nicht quer wie bei mir, sondern längs, wie dies Frau H leider zu spät monierte, dann funktioniert das Wenden beim Anbraten leichter :-)

4) Die Röllchen seriell in Bratbutter rundum anbraten, sofern die Hölzchen richtig gesteckt wurden, sonst wie’s halt grad geht. Die Vögelchen bei etwa 50°C im Backofen warm stellen.

5) Knoblauch und Ingwer in den Bratfond geben und kurz dämpfen, mit Wasser ablöschen, Curry-Paste zugeben und verteilen/auflösen. Die Roulädchen wieder zugeben und etwa 75 Minuten leise köcheln lassen. Die restlichen Maiskölbchen nochmals halbieren, jetzt sind es Viertele, und zugeben. Prawns abspülen und auftauen.

6) Die Coconut Cream zugeben und verteilen, die Prawns zugeben, Tomate in kleine Stücklein schneiden und zugeben. Alles noch kurz köcheln, bis die Prawns nach Belieben gar sind und fertig ist die Sache.

Dazu reichte ich im Reiskocher gegarten Naturreis, eigene Stangenbohnen und, zusammen mit dem Hauptgang, eine kalte Zucchini-Suppe, im Glas serviert, zubereitet nach einem Rezept in der letzten BB-Zeitschrift. Den Lesern von lamiacucina wurde die schweizerische Martha Stewart kürzlich vorgestellt. Das Süppchen überzeugte uns nicht.

Die Kombination von südlich abgewandelter schweizerischer Fleischvogel-Tradition mit Prawns an einer Curry-Sauce mit Reis, anstelle der üblichen Bratensauce à la Grossmama mit Kartoffelstock (Püree), fand sehr gute Aufnahme und wird wiederholt werden, auch mit Gästen.

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Chet Atkins, Mister Guitar, 1959
auf Vinyl-LP

Das Ziehen von Peperoni ist für mich eine Premiere, und deswegen freue ich mich an den Früchten.

Eine Sache, die mich bedrückt, ist die Grösse, da meine einigen kleiner sind als die im Supermarkt, ich schätze halb so gross oder noch kleiner. Ja, ich wog sie, 8 Stk wiegen 600g, also nicht mal 80g das Stück, und jene gekauften, die ich für die Planung der Mah Mee Massen-Verköstigung gewogen hatte, waren um die 200g.


Die andere Sache sind die Farben der Früchte.

Ich pflanzte je einen Setzling folgender Sorten:

  1. Paprika Marona F1, Etikett mit braun-violetten Früchten
    -> die Früchte sind grün
  2. Paprika Mavras F1, Etikett mit 1x rot und 1x schwarz
    -> die Früchte sind alle dunkel
  3. Paprika grün Yolo Wonder β, Etikett mit grünen Früchten
    -> die Früchte sind rot
  4. Paprika gelb Gemini F1, Etikett mit gelb-grünlichen Früchten
    -> die Früchte sind grün mit Tendenz zu violett

Meine Fragen an die Experten:

  • Sind die für den Eigenanbau an Hobbygärtner verkauften Sorten generell kleiner als die kommerziellen?
  • Sind sie kleiner wegen dem mir fehlenden Treib-/Glashaus?
  • Warum sind die Farben nicht wie auf den Schildchen angegeben? Hat dies doch etwas mit dem Mendel zu tun, obwohl auf den Schildchen F1 geschrieben steht, wo ich doch bei F1-Hybriden einheitliche Merkmale erwarten dürfte?
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Deuter, Nirvana Road, 1984
Hier reinhören, ähnliches von Deuter


Weder je selbst zubereitet, noch je gehört habe ich davon, von dieser Kombination, die bei Fam. Houdini ab sofort zum Repertoire der Beilagen zählen sollte.

Aber eben, sollte, denn wir denken bei der Frage nach der Beilage zu oft, oder fast immer, nur an a) Teigwaren b) Reis c) Kartoffeln. Dann heisst es, Reis hätten wir ja gerade gestern gehabt, ja ich hätte schon Recht, es sei Risotto gewesen, aber eben doch Reis, und vorgestern wären Penne auf dem Tisch gestanden und nun könne ich doch nicht heute Spaghetti kochen. Dann kommen wir auf Kartoffeln, vielleicht in Scheiben gebraten statt in Würfelchen, wie vor 3 Tagen. Warum denn nicht Mais, haben wir so lange schon nicht mehr gegessen? Oder Bulgur, Dinkel- oder Hafer-Körner, oder Linsen? Ja, warum vergessen wir diese Beilagen und denken als erstes immer an unsere ABC? Mit Fisch geht es uns übrigens gleich: Wenn wir dann letztendlich auf den Fisch gekommen sind, sagen wir einander, wir dächten einfach zu wenig an Fisch, vergässen ihn immer.

Ich glaub, wir stellen uns eine solche Tafel in die Küche, dann erinnern wir uns der vielen “anderen” Möglichkeiten.

Zutaten
150 g Mais, fein, schnellkochend, 10 Min
600 ml Gemüse- oder Fleischbrühe (4-fache Mais-Menge)
250 g Buchweizen-Körner, nicht Schrot, schnellkochend, 10 Min
Salz, Pfeffer
Alternativ: Zutaten gemäss gutem Polenta-Rezept – zB von lamiacucina.

Zubereitung
Brühe aufkochen, Mais einrieseln lassen, umrühren, auf niedrigem Feuer unter gelegentlichem Rühren weich köcheln.
Etwa 1 Liter gesalzenes Wasser aufheizen, die Buchweizen-Körner darin weichkochen wie Pasta, ableeren, zum fertigen Mais in die Pfanne geben, durchmischen, kurz aufwärmen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig.

Dazu gab es Eierschwämme an Sahnesauce und einen frischen grünen Salat.

Der Buchweizen gibt der Polenta einen anderen Biss und eine andere Optik als allein mit Mais.

Ohne Mais ist der Buchweizen ein Körnergericht und fällt so leicht von der Gabel wie Trockenreis.

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Monty Alexander Trio, Montreux Alexander, 1976

Ich bin begeistert, wie Robert Walser mit der Sprache umging, und ich behauptete gegenüber Frau H, den Roman ‘Geschwister Tanner’ könne ich an beliebiger Stelle aufschlagen, mit einem Stift wahllos auf eine Stelle stossen und der dort aufgespiesste Satz, oder zumindest einer danach oder vorher, sei schön, ganz für sich allein, ohne Zusammenhang. Robert Walser schrieb den Roman 1906, 28 jährig. Hier ein Versuch mit 5 Sätzen, ohne Schummelei:

Ich halte es für ein Unglück, in der Stadt arm zu sein, weil man nicht bitten darf, da man fühlt, dass das Geben voll Güte nicht an der Tagesordnung ist. (direkter Treffer)

Man muss mit allem bekannt werden, und man lernt es nur kennen, wenn man es tapfer berührt. (direkter Treffer)

An einer Quelle, bei der er stets vorbeikam, löschte er jedesmal seinen grossen Durst und lag dann auf einer einsam gelegenen Waldwiese, bis ihn die Nacht daran erinnerte, endlich nach Hause zu gehen. (direkter Treffer)

Sie verbrachten plaudernd die Abende bei der Lampe und wurden nie des Redens müde. (ein Satz neben dem Zustossen)

Warum genügt es Dir nicht, auf festen Füssen zu stehen, musst du deinen Fuss noch auf den Nacken von Schwankenden und Suchenden setzen, dass sie noch mehr irr an sich werden und hinab taumeln in die Wellen des An-sich-selbst-Verzweifelns? (direkter Treffer)

Ich finde alle schön. Das Buch ist voll schöner Sprache.


Dieser hier benimmt sich derzeit noch so, wie erwartet, andere aber sind bereits verloren, landeten an nicht dafür vergesehenen Orten.

Im Wikipedia steht über die Marshmallows folgendes:
quote
The Marshmallow is a confection that, in its modern form, typically consists of sugar or corn syrup, water, gelatin that has been pre-softened in hot water, dextrose, and flavorings, whipped to a spongy consistency. The traditional recipe used an extract from the mucilaginous root of the marshmallow plant, a shrubby herb (Althaea officinalis), instead of gelatin; the mucilage was used to soothe sore throats. Commercial marshmallows are a late-nineteenth-century innovation. Since Doumak’s patented extrusion process of 1948, marshmallows are extruded as soft cylinders, cut in sections and rolled in a mix of finely powdered cornstarch and confectioner’s sugar (icing sugar).
…. Americans eat about 90 million pounds of marshmallows a year.
unquote

Martin und Ueli betreuten das Feuer bestens, waren jedoch wegen der Marshmallow-Orgie etwas verzögert bereit für das Grillen der Würste, der Schweinefilets und der in Alu gewickelten Gemüse.

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Schöne Ruhe, 2008
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Jetzt kommt hier halt wieder ein einfaches, bescheidenes Gericht, das ich wegen der fehlenden “Exquisität” nie und nimmer posten sollte, es nur hier zeige, um möglichst viele Leser zu animieren, auch die einfachen Lebensmittel ohne irgendwelche E-Inhaltsstoffe zu schätzen und auch wieder einmal ohne Hormone, Antibiotika, Anabolika, etc. zu speisen, nämlich vegetarisch. Das Rezept wurde zubereitet und fotografisch dokumentiert durch meine ich-möchte-auch-wieder-mal-kochen-Ehefrau (in Anlehnung an Martina’s Formulierungen in ‘Lotta – kochende Leidenschaft‘). Vielleicht wird sie in Kürze die ich-will-auch-einen-Blog-Ehefrau.

Zutaten
250 g grüne oder braune Linsen, zB Pardina Linsen
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Zehen Knoblauch, durchgepresst
verschiedene Gemüse, je nach Saison
2 Blatt Lorbeer
2 Tomaten
2 Frühlings-Zwiebeln
Crème Fraiche

Zubereitung
Linsen gemäss Anweisung auf der Packung einweichen und kochen, abgiessen, beiseite stellen.
Zwiebeln in Olivenöl andünsten, Knoblauch zugeben, in Würfelchen geschnittene Gemüse zugeben, mit etwas Wasser ablöschen, weich dünsten, die gekochten Linsen zugeben, Anna-Forno-Kräuterpaste dazu, bis die Sache genügend salzig scheint (natürlich kann auch käufliches Kräutersalz verwendet werden), mit etwas schwarzem Pfeffer und bei Belieben etwas Chili abschmecken, kurz vor dem Servieren die in Würfelchen gechnittenen Tomaten und Frühlingszwiebel-Ringlein unterziehen, so dass sie gerade noch warm werden, nicht verkochen.

Keine Dose russischer Salat :-) , sondern frische Gemüse, hier Karotten, grüne Bohnen, weisse kleine Räben (Rabi?), aussen weiss-rötlich

Offensichtlich wurde gegen Ende noch frischer Estragon zugegeben, es könnte aber auch Selleriekraut oder sonst etwas oder gar nichts sein, sagt die Aushilfs-Köchin

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Beatles, Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band, 1967
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Ich behielt die Bilder des vor einigen Wochen in voller Blütenpracht stehenden Sonnenblumen-Feldes beiseite, um sie zusammen mit einem Sonnenblumen-Kerne-Gericht zu posten. Die Blumen sind nun verblüht und warten, bis sie nach dem Austrocknen geerntet werden…. und noch immer ist kein geeignetes Rezept gekocht.

Also wird ohne passendes Rezept hochgeladen, bevor der Winter kommt. Eines der Lieblingsbrote in unserem Hause muss die Lücke füllen.

Zutaten
250g Ruchmehl (Type 1050)
250 g Halbweissmehl (Type 550)
10 g frische Bäckerhefe
12 g Salz
30 g Bienenhonig
350 g Wasser
150 g Walnüsse zerstossen

“Die Walnüsse zerstosse ich, damit das Nussöl im Brot gut zur Wirkung kommt. Ich mache dies mit einem Brettchen, weil so Kraft und Auflagefläche einen guten Druck erzeugen und die Nüsse trotzdem nicht in der Gegend rumfliegen. Drücken, nicht hämmern.

Teig-Zubereitung
Zutaten in der angegebenen Reihenfolge zusammengeben, ausser Walnüsse; die Hefe entweder in Wasser anrühren, wie es viele tun, oder mit den Fingern in das Mehl reiben, d.h. zusammen mit Mehl verkrümeln, wie ich es tue. Von Hand bearbeiten oder in der Knetmaschine 5-6 Minuten auf geringer Stufe bearbeiten lassen, vor Ende die zerstossenen Walnuss-Stücke zugeben und unter den Teig ziehen.

Teig gehen lassen
Den Teig zu einer Kugel formen und in einer Schüssel für 45 Minuten gehen lassen, rausnehmen und erneut eine Kugel formen und nochmals 45 Minuten gehen lassen, bis der Teig auf das doppelte Volumen aufgegangen ist, dann den Teig zu einem Laib formen. Ofen einschalten, auf 250°C stellen.
Den Laib ein bis eineinhalb Stunden gehen lassen, bis er sein Volumen fast verdoppelt hat.

Küchentuch-Trick
Wer von denen, die statt auf einem Backblech auf einem Backstein backen, hatten nicht schon ihre liebe Mühe mit dem Transfer des aufgegangenen Laibes auf die Brotschaufel v/o Einschiess-Brett? Ich sicher, zur Genüge, bis ich die Küchentuch-Methode entdeckte.
Also: der geformte Laib wird zum Gehen lassen auf ein gut bemehltes Küchentuch gelegt und mit einem zweiten Küchentuch zugedeckt. Wenn es soweit ist, nun der Trick, lege ich das obere Tuch daneben, rolle den hoffentlich aufgegangenen Laib mithilfe des unteren Tuches auf den Rücken, lege das Einschiess-Brett nahe daneben und rolle den Laib wieder auf den Bauch, und siehe da, rollt man auf die richtige Seite, so liegt er bäuchlings auf dem bemehlten Einschiess-Brett.
Ihr macht dies sicher seit eh und je so, aber ich brauchte einen Lichtblick, dies zu erkennen und freue mich jedesmal am Umrollen des Laibes, was mich dazu trieb, dieses Pohei im Blog loszulassen – und es steht auch nicht in meinem Brotbackbuch.
Das Umrollen soll schnell gehen, damit der Laib nicht zusammenfällt. Eingeschnitten muss ja auch noch werden.

Backen
10 Minuten bei 250 °C, 30 Minuten bei 220 °C, wer die Kruste weniger hart mag zuerst 225 °C, dann 200 °C.

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Getz/Gilberto, featuring Antonio Carlos Jobim, 1963

ab Vinyl – ja, klingt immer noch besser
hier reinhören

Hier ein Kurz-Post, damit nach dem Vögelein noch etwas Essbares reinkommt in den Blog. Die für mich ausgefallene Kombination, zubereitet durch die Schwiegertochter in spe, schmeckte ausgezeichnet. Der Salat beinhaltete:
- 1 Eisbergsalat
- 2 Schweinefilets
- 1 Melone

Die Filet wurden mit Senf und Paprikapulver eingeschmiert und einzeln in Alufolie gewickelt bei Niedertemperatur gegart, in Würfel geschnitten, wie auch die Melone; sehr interessant. Den Salat gab’s voraus, mit etwas Brot, danach ein Pastagericht mit Gemüsesauce. Insgesamt ein tip-toppes Menu an einem schönen Sommerabend.

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TV-Ton von Frau H’s Reisesendung
Houdini

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