Dies ist ein Beitrag für den Blog Event “sentimental journey – Essen angestaubt“.

So sahen sie schon damals aus, in meiner Kindheit. Zu jener Zeit interessierte ich mich für alles andere als Kochen, also musste das in Ehren gehaltene Schul-Kochbüchlein der Frau H. Rat bringen und tat es auch, natürlich, bei einem Gericht, das damals zum Standard jeder anständigen Hausfrau gehörte wie die Schoss (Schürze, schweiz.)

Zutaten
1 lt Milch-Wasser 50/50
5-8 g Salz
150 g Hartweizen-Griess
1 Ei

Zubereitung
Milch, Griess und Salz anrühren und zu einem dicken Brei kochen, diesen etwa 1 cm dick ausstreichen, erkalten lassen, in Schnitten schneiden.
Das Ei verquirlen, leicht salzen, Schnitten darin wenden und in Öl anbraten – siehe erstes Bild.

Bei Muttern gab es zu den goldenen Griess-Schnitten standardmässig Apfelmus mit Zimt-Zucker-Mischung obendrauf.
Da ich nicht so auf Süsses stehe, kochte ich ein Ragout mit braunen Champignon und Zucchini (what else?) mit Paprika Edelsüss dazu.

Die Schnitten schmeckten auch kalt am nächsten Morgen zum Frühstück ausgezeichnet.

Begleitmusik zum Blog-Erstellen

Paco de Lucia, One Summer Night, 1984
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