Vor 3 Tagen ernteten wir Kräuter für einen neuen Sud, der hoffentlich wieder einige Zeit reichen wird, bei den Sub-Standard-Mengen von je 620g statt je 1 kg wohl nicht bis zum nächsten Sommer. Wer mehr über die Paste wissen möchte, hier geht es zu “Anna Forno’s Kräuterpaste für Sugo und anderes“.
Die Zusammensetzung der Kräuter war diesmal nicht gerade ideal, aber mindestens war alles aus dem eigenen Garten. Hier einige Impressionen und Ergänzungen.
Dann freut sich letztlich der Einkocher an den gefüllten Gläsern, in Vorfreude an die guten Sugos und Pastas.
Anmerken muss ich, dass die Kräuter, bevor sie in die Pfanne kommen, sehr fein gehackt werden sollen, da auch der Mixer mit dem K die Kräuter nicht fein kriegt, auch nach einigem Kochen, wenn sie ja weich sein sollten und das Gekoche doch noch recht wässrig ist. Ich musste die Paste nochmals etwas verdünnen und durch ein Sieb drücken, um die Rosmarin-Nadeln und Reste von Stengelchen raus zu bringen und anschliessend das Wasser wieder wegköcheln.

Paco de Lucia, en vivo desde el teatro real, 1975


17 Kommentare
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August 12, 2008 um 07:10
lamiacucina
auch hier geben die Tomaten der Sache Stand. Sobald ich dazukomme mache ich mich dahinter.
August 12, 2008 um 10:21
Eva
Gute Idee – sieht richtig frisch und lecker aus; auch noch alles aus dem eigenen Garten – toll; das gibt unser reiner Ziergarten leider nicht her
August 12, 2008 um 10:49
Martina
Hm. Hmmmmmm!!
Das sieht gut aus. Auf dem Markt gibt es im Moment alles an Kräutern, was man sich wünschen kann (der große Balkonkräutergarten hat die erste Runde hinter sich und braucht Regeneration). Also würde ich das mal ausprobieren. Jetzt muss ich nur noch Gläser hamstern und Platz in irgendeinem Schrank schaffen. Ach, ich möchte so gerne so viel selbst machen … man macht sich viel zu abhängig von diesen ganzen Industriemischungen und genormten Geschmäckern.
August 12, 2008 um 11:59
Petra
Und die Kräuterpaste wird dann zum Würzen von Sugo und dergleichen genommen, oder? Gute Idee einen Kräuterüberschuss im Garten zu konservieren.
Hast du auch eine Massenvernichtung für Salbei auf Lager?
Viele Grüße
August 12, 2008 um 13:14
Barbara
Wirklich eine interessante Sache! Ihr habt auch eine Menge Kräuter!
Und besseres Klima: Basilikum will bei mir irgendwie nicht – nur das Töpfchen in der Küche überlebt.
August 13, 2008 um 09:21
Houdini
@lamiacucina ….. evtl könnte man für den Stand zwecks Abbau der Zucchini-Schwemme auch Zucch…
@Martina….. ja, ich finde kaum Produkte ohne MSG
@Petra….. a) genau, mein Sugo ist noch nicht so gut wie der von Anna Forno, aber viel besser als früher ohne die Paste, ich verwende sie ab und an auch für anderes,
b) Salbei: fällt mir nichts ein ausser ein Marktstand, oder Vertrieb von Salbei-Kissen für besseren Schlaf
@Barbara….. Basilikum ist sehr empfindlich, wir halten sie zuerst im Töpfchen, dann einzeln in Töpfchen und erst spät in den Garten (Frau H wüsste wann, aber sie ist nicht da), zwischen anderes gepflanzt, beim Ernten immer nur oben die Spitzen nehmen inkl oberste Seitentrieb-Blättchen – also ein schönes Büschelchen – dann wachsen Schultertriebe neu nach.
August 17, 2008 um 13:44
zorra
Wie lange muss denn das ganze ungefähr kochen? Wenn’s nicht zu lange dauert, mach ich das mal mit der nächsten Tomatenernte.
August 17, 2008 um 16:50
Houdini
@zorra…..
Bei der diesjährigen Einkocherei dauerte es so 5-6 Stunden auf dem 1 beim E-Herd, mit dem Deckel etwas offen, damit auch Dampf entweichen kann, den Deckel öfter mal vorsichtig horizontal wegnehmen und das Kondenswasser wegschütten: Es soll ja eine Paste werden. In der Kochundbackoase wurde 20 Stunden geköchelt, siehe dortiger Post, aber das scheint mir sehr lange.
Beim Ansetzen nicht verzweifeln, wenn es trocken aussieht, ja kein Wasser zugeben, muss nur wieder weggekocht werden. Sobald das Salz beigegeben ist, zieht die Sache Wasser und wird flüssig.
“Wann” ist kaum eine Frage der Tomatenernte, 1kg ist wenig, sondern der Kräuter, 1 kg ist viel.
August 17, 2008 um 17:59
Christel
Hallo Houdini,
ich habe die Paste im Crocky mit weniger als 80 Grad hergestellt. Bei der Einstellung “low” braucht man 4 mal so lange wie im Kochtopf oder Backofen. Und dann sind wir wieder bei Deinen 5-6 Stunden.
August 18, 2008 um 10:47
zorra
Kräuter sind bei mir glücklicherweise kein Problem. Ich habe aber gerade eine Ladung Tomaten zu Passata verarbeitet und muss jetzt warten bis wieder welche reif werden.
August 18, 2008 um 20:42
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