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Also, lange bin ich der Blogger-Gemeinde um den geschätzten Robert aka lamiacucina (oder vice-versa) ferngeblieben, aus verschiedenen Gründen. Den einfachsten, simpelsten, den kennt ihr alle auch, Bequemlichkeit, Faulheit. Prioritäten tönt da besser, aber es ist immer was anderes auch los, und wen interessiert es schon, was ich zum Abendessen verspeist habe.

Das Bildchen hier oben zeigt den geneigten Lesern, worum es geht: Abnehmen. Die Waage auf dem Tisch ist klares Indiz, und das Zettelchen: ich trage alles schön ein auf der Internet Seite von eBalance.ch, pflichtbewusst, gehorsam, verpflichtet. Das ist der Punkt! Zahlt man Geld, will man es auch durchziehen. Wie vermutlich viele andere zahlte ich im Grunde nur, um das zu hören, was meine Frau H immer schon sagte: „Iss weniger!“. Ich wiege oder wäge fleissig, also ich wiege die Sachen und wäge ab, ob ich noch mehr essen darf oder nicht sollte. Es macht denjenigen Spass, die sich immer daran freuen, etwas erfüllt oder geleistet zu haben, und zu denen gehöre ich nun halt mal. So bin ich. Wo sind wir denn, wer bin ich denn? A piece of cake, so ich will, easy ….. not really, indeed.

Aber anyway, es zeigt Resultate. Stolz – bitte lasst mir den – präsentiere ich das Zwischenresultat:
Beginn: 04.01.2009 – 96.6 kg, Bauchumfang 100 cm
Heute: 09.02.09 90.6 kg Bauchumfang 95 cm

Meine Kurven im Excel – die von eBalance kann man nicht brauchen – zeigen in die richtige Richtung. Mein Ziel: 84.6 kg, also 12 kg weniger als am 4. Jänner. Das sollte zu schaffen sein.

Es sind ja nicht nur die Kalorien, die ich futtere, sondern auch die, die ich verbrauche. Das tu ich mit meinem Rennrad auf einem Roller-Stand, mit kleinem TV vor mir. Zum guten Glück sind die Schweizer SkifahrerInnen so gut dran, dass ich gerne bei jedem WM-Rennen Rad fahre; heute waren es zwei mal 45 Minuten, gibt über 1200 kcal Abbau. Das sind gut 2 Tafeln Schokolade oder gut 2 Flaschen Wein. Da darf ich dann auch hin und wieder mal eine Flasche öffnen. Das Wiegen und Aufschreiben mag etwas lächerlich wirken, aber es bringt die Kalorien ins Bewusstsein, die man einfach so nebenbei verschlingt, ohne sich dabei etwas zu denken, z.B. an der kleinen Schale mit geschälten Baumnüssen vorbeigehen, ohne eine Hand voll in den Mund zu stopfen, so gut sie auch schmecken, aber die Kalorien sind enorm, man könnte in der Not mit einer kleinen Menge Oliven, Schokolade, Baumnüssen, Rosinen, Datteln und Haferflocken viele Tage überleben. Datteln, wie die Tuareg sie mitnehmen.

Im Dezember war ich zu faul, zu bequem, das gebe ich zu, ungern, aber so ist es. Dann sind natürlich auch die Gedanken, wie erwähnt, ob jemand ein Rezept braucht, das man in jedem zweiten Kochbuch und im Internet sowieso, findet. Ich werde mich also beschränken.

Das mit den eingelegten Tomaten vorhin postete ich, weil ich lange nicht wusste, dass man die getrockneten Tomaten vorher blanchieren muss. Vielleicht wissen dies alle Leser und amüsieren sich (hoffentlich) an meiner Unwissenheit. Meine Posts werden wieder kommen, aber nur dann, wenn ich etwas publizieren kann, wovon ich annehme, es sei nicht allen bekannt. Dem erwähnten lamiacucina möchte ich einen Lorbeer- oder passender einen Olivenkranz winden, obwohl ich mir da etwas herausnehme. Er bringt immer wieder, abgesehen von dem Post über die Wienerli mit Kartoffelsalat, an den ich mich gut erinnere, super gute Ideen für ungewohnte Kombinationen und spezielle Kreationen, von denen viele sicher in der eigenen Küche entstanden und nicht aus Kochbüchern entlehnt und nachgekocht sind. Hochachtung!!

Wie man, frau wohl eher, an meiner Schreibe bemerkt, ist heute ein Tag, an dem ich 2x 45 Minuten Rad gefahren bin und ich mir ohne schlechtes Gewissen eine Flasche Walliser Pinot Noir aus Salgesch genehmigen darf. Ich mag das, ganz im Allgemeinen, nicht wegen dieses Weines, es könnte auch ein anderer sein, ich bin nicht so wählerisch. Er lässt mich hier drauflos schreiben, auch wenn ich es besser können sollte oder zumindest können möchte: Wie gerne wäre ich nicht nur ein Leser, sondern ein guter Schreiber. Ich hätte so viel zu erzählen, Geschichten aus meinem Leben, die ich noch nie gelesen habe. Ich bräuchte einen Schreiber, der das gut schreibt, was ich ihm erzähle. Ich denke, es gehe vielen so. Schreiben, ja, könnte ich es nur. Liebesbriefe, das schrieb ich früher. Heute sage ich es ihr, sie ist ja so nah.

Morgen Dienstag, am Vormittag, fliegen wir, die Frau H und ich, nach Melbourne, um dort mit einem gemieteten Camper ihre (Frau H’s) Schwester und ihren Mann während gut 4 Wochen auf einem Teilstück ihrer einjährigen Rundreise um Australien zu begleiten. Wir hoffen, die Bushfires nicht zu sehen, oder höchstens den Rauch von weit weg. Schrecklich, was jetzt dort abgeht.

Falls ich Zeit finde, werde ich hin und wieder das eine oder andere aus Australien berichten, sei es über Food hier in diesem Blog oder über Erlebnisse in Houdini’s Travels.

Whenever I run into dried tomatoes and when at the same time there are no dried tomatoes in olive oil at home, I buy some and fill a couple of glass containers: a delicacy, I can tell you.

Wann immer ich getrocknete Tomaten sehe und gleichzeitig keine eingelegten mehr zuhause sind, kaufe ich welche und fülle einige Gläser: ein Schmaus, das könnt Ihr mir glauben.

Ingredients
500 g dried tomatoes
4-5 cloves garlic
1 bunch of parsley
1 bunch of basil
olive oil
some vinegar
a few filets if anchovies

Zutaten
500 g getrocknete Tomaten
4-5 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
1 Bund Basilikum
Olivenöl
etwas Essig
einige Sardellenfilets

Procedure

It is very important to briefly (1-2 minutes) blanch the tomatoes in boiling water with a little vinegar added, as otherwise they will be too hard and tough and not really as exciting as they can be. Dry the tomatoes with household paper. Who wants water in the jar?

Chop the garlic and the herbs and mix them thoroughly together with the tomatoes and a little olive oil, for greasing. Then fill the tomatoes with garlic and herbs sticking on them into glass jars. Take care that the tomatoes lay flat, and press down to get air bubbles out. Pour olive oil if required to get everything submerged and air free.

On top, place some anchovy filets and cover with olive oil. That’s it, besides waiting for around 2 weeks until consumption.

I love them!! But right now they are not appropriate, not in line with my present project, i.e. my endeavour to lose 12 kg in 15 weeks.

For above quantities, a total of 500 ml of jar volume is sufficient.

Zubereitung

Es ist unheimlich wichtig, ja unabdingbar, die Tomaten zuerst 1-2 Minuten in heissem Wasser, dem etwas Essig zugesetzt worden ist, zu blanchieren, nachher mit Haushaltpapier gründlich abtrocknen. Wer will denn Wasser in der Konserve?

Knoblauch und Kräuter hacken und gründlich mit den Tomaten vermantschen, zusammen mit etwas Olivenöl zur Schmierung. Dann Tomaten mit anhängenden Zutaten in Gläser füllen. Darauf achten, dass die Tomaten flach liegen und alle Luftbläschen ausgepresst werden. Wenn nötig jeweils etwas Olivenöl zugiessen, damit alles luftfrei unter Öl zu liegen kommt.

Zuoberst einige Sardellenfilets aus dem niedlichen Blechkonservchen legen und mit Öl abdecken. Das wär’s, ausser 2 Wochen warten bis zum Verzehr. Geduld, Geduld!

Ich liebe die Dinger!! Aber zur Zeit sind sie out of bounds, untouchable, nicht opportun und der Ereichung des Ziels meines gegenwärtigen Programms, nämlich in 15 Wochen 12 kg abzuspecken, alles andere als dienlich.

Für die obigen Mengen ist ein Glasvolumen von 500 ml genügend.

Nach meiner langen Abwesenheit vom Bloggen hier ein Non-Food Beitrag. Ich werde mich in Kürze wieder melden und erklären.

All was grey under the sea of fog.
Alles war grau unter dem Nebelmeer.

Our 2-engine Piper Seneca at our second stop at Berne airport, in the background is the plane of the president of China, who was at the World Economic Forum in Davos.
Flugplatz Bern-Belp: Hinten das Flugzeug des Präsidenten von China, der am WEF in Davos weilte. Vorne ist unsere Maschine.

One of the 3 aviators, on this leg being the co-pilot.
Einer der Flieger, auf dieser Teilstrecke als Co-Pilot.

I was invited to accompany a friend on this short round trip from Zurich International Airport, with stops in Grenchen and Berne. He and a friendly couple each flew one leg of the flight. It was an IFR flight, with instruments through thick fog/clouds, and with a night landing in Zurich. A great experience, and a first for me, as I never before flew in a small plane.
The photos are made with my cell phone, sorry.
Ich war von einem Freund zu diesem kurzen Rundflug ab Zürich-Kloten eingeladen worden, mit Zwischenlandungen in Grenchen und Bern. Er und ein befreundetes Ehepaar flogen je eine Strecke als Pilot. Es war ein Instrumentenflug durch den dicken Nebel, mit Nachtlandung in Zürich. Für mich war es war ein Super-Erlebnis, da ich noch nie in einem kleinen Flugzeug mitgeflogen war.
Die Fotos sind nur mit dem Natel gemacht, sorry.

Pink is the route as a straight line from waypoint to waypoint, the light blue is the recorded track of the flight
Lila ist die Routenplanung mit geraden Linien von Wegpunkt zu Wegpunkt, hellblau ist die aufgezeichnete Flugroute.

This is the routing and the track over Berne, with a landing at Berne-Belp airport. The Federal Parliament Building was just underneath us. Try to fly over the Capitol in Washington.
Das ist die Planung und die Aufzeichnung über Bern, mit der Landung auf dem Flugplatz Bern-Belp. Das Bundeshaus war beinahe gerade unter uns.

Taxiing, take-off and landing at Zurich airport. It is astonishing how accurate the Garmin Colorado, an outdoor GPS for hiking and such, is working even inside the airplane. One could almost use it for an instrument flight.
Taxiing, Take-Off und Landung auf dem Flughafen Zürich. Es ist erstaunlich, wie präzise das Garmin Colorado, ein Outdoor GPS für Wandern und so, auch in dem Flugzeug funktioniert. Man könnte es beinahe für den Instrumentenflug benützen.

Altitude profile of the flight, the 3 legs with the stop overs at Grenchen and Berne. This and the map pictures are all from the Gramin Colorado taken over onto the notebook.
Höhenprofil des Fluges, die 3 Abschnitte mit den Landungen in Grenchen und Bern. Dies und die Kartenbilder sind alle vom Garmin Colorado auf das Notebook übernommen.