Mipis Wasabi-Spinat war seit der Publikation auf der Nachkochliste, d.h. im Hinterkopf notiert, und tauchte kürzlich mit grosser Lust wieder auf. Also los. Dazu mussten 4 Eier verkocht werden, die im Karton festgeklebt waren: ab sofort kein Vertrauen mehr, im Laden Karton öffnen, alle Eier anheben. Eine Tortilla, ein Omlett, ein Pfannkuchen, wie Ihr wollt, sollte es werden, aber was dazugeben, Ei und Milch allein ist etwas öde. Aha, aus Singapore mitgebrachte getrockenete Fischchen und Shrimps liegen im Kühlschrank, von denen ich bis heute noch nicht weiss, wie sie richtig verkocht werden, obwohl ich schon Gerichte mit solchen Fischchen gegessen habe, und so kleine Shrimps waren mir auch nicht unbekannt.
Mipis Wasabi-Spinat war äusserst schmackhaft, einziger Unterschied waren meine nicht zerschnittenen Blätter. Ich mag den Spinat ganzblättrig. Auch nahm ich weniger Wasabi, was sich als übertriebene Vorsicht herausstellte, man spürte bei mir nicht viel Schärfe.
Das sind die Zutaten zur Tortilla, die weissen Würmchen sind die Fischlein. Für 2 Personen je 1 gute Handvoll, einiges mehr als hier auf dem Bild. Unbedingt in warmem Wasser einweichen, machte ich leider nicht, so war die Tortilla essbar, aber nicht Spitze.
Die festgeklebten Eier müssen auch in den Post, das Bild ist nicht verdreht!!
Der Wein dazu war seinen Preis so sehr wert, dass ich ihn hier vorstellen möchte. Für etwas mehr als 8 Euro ist der Visionario, Bianco delle Venezie IGT 2008, ausgezeichnet.
Die verkelterten Rebsorten sind Friulano und Sauvignon Blanc, daneben noch Riesling, Chardonnay, Gewürztraminer und Malvasia. Angepriesen wird er als geeignet zu Huhn, Lachs oder, siehe da, Garneelen. In der Nase ist er fruchtig, er weist einen frischen fruchtigen Geschmack auf und zeigt Grapefruit im Abgang. Erhältlich ist der Wein bei Château Direct. Hergestellt wird er von Alessandro Gallici, der auch ausgezeichnete Prosecchi erzeugt.
Begleitmusik zum Blog-Erstellen
Andreas Vollenweider: Dancing with the Lion, 1989 
7 comments
Comments feed for this article
Juni 2, 2009 um 06:48
lamiacucina
nicht so mein Ding mit dem seafood, dafür beeindruckt mich der Eierkarton. War eines ausgelaufen ?
Juni 3, 2009 um 08:24
Erich
Ja, das Weisse eines Eis war ausgelaufen, der Dotter noch drin. Dieses und 3 weitere klebten am eingetrockneten Eiweiss.
Juni 2, 2009 um 19:39
Nathalie
Mich beeindrucken – im Gegensatz zu Robert – die kleinen Shrimp“chen“.
Juni 4, 2009 um 06:15
kulinaria katastrophalia
Die Fischchen sind super, allerdings auch noch nie selber gemacht; die Shrimps waren auch getrocknet?
Juni 4, 2009 um 12:26
Erich
Ja, sie waren es, leider dachte ich, es ginge ohne Einweichen.
Juni 5, 2009 um 14:10
gourmet
Haha, ja die Eier fetzen.
Juni 24, 2009 um 23:00
Mini-Fischsüpplein mit Ratatouille und Puppen « Houdini’s
[...] Süppchen ist aus den früher vorgestellten getrockneten Fischlein aus Singapore, längere Zeit mit etwas Wasser, wenig grober Thai-Currymischung, Salz und Pfeffer [...]