Sehr gut, günstig und einfach zu machen.

Zutaten

200 g Essigessenz
800 g Wasser
Kräuter, Gewürze, Knoblauch, was immer, nach Lust und Laune

Zubereitung

Wer kauft nicht teuren Essig und wird doch oft nicht glücklich damit? Man kauft dunklen Balsamico, für wenig oder für viel Geld, der aber nicht das ist, was er sein könnte, eingefärbt, mit E-Substanzen drin, ausser man gönnt sich den Aceto Balsamico Tradizionale di Modena (ABT), eventuell gar den extravecchio. Dagegen kommt meiner natürlich nie an, Welten liegen dazwischen, es sind verschiedene Produkte. Im Vergleich mit einem „normalen“ käuflichen Markenessig ist der selbst angesetzte jedoch ausgezeichnet und es ist das drin, was die Selbstherstellerin drin haben möchte.

Ich gab hier je 1/4 TL gelbe Senfkörner und zerriebenen Kreuzkümmel zu, weiter 8 zerstossene Pfefferkörner, Schnittknoblauch, 1 Zweig Rosmarin, 4 Salbeiblätter, etwas Thymian, 1 Lorbeerblatt und 1 Gewürznelke. Die 200 g Essigessenz kosten etwas über 1 Euro. Mir schmeckt dieser selbst angesetzte Essig sehr.

Die Surig Essigessenz mit ihren 25% Essigsäure-Gehalt ist sicher ein industrielles Produkt, ob synthetisch oder biotechnologisch hergestellt ist mir nicht bekannt, spielt mir aber auch keine Rolle, solange ich annehmen kann, es handle sich um ein absolut reines Produkt, dem ich die Aromen beigebe. Die gängigen Essig-Markenartikel sind auch industriell hergestellt.

Begleitmusik zum Blog-Erstellen

Al Jarreau: Tenderness, 1994