Dieses Gericht kochte ich nicht selbst, schaute nur genau zu, wie es der Besitzer der Garküche in Chiang Mai heute früh für mich zubereitete. Die Mengen kann sich jede(r) selber wählen, je nach Bedarf und Vorliebe, ihr seid ja alle gute Köchinnen und Köche. Auf den Fotos sind die Mengen für eine Portion.
Zutaten
Schweineleber, fein geschnitten
1 Ei
Zwiebeln, grob gehackt
Tomate, in Scheiben
Frühlingszwiebel
Peperoncini grün, gehackt
Thailändischer Basilikum, ganze Blätter
1 Schale Reis, gekocht (steamed)
Öl & Gewürze, Chili
Zubereitung
Zuerst etwas Öl in den Wok geben, Gewürze dazu, etwas anbraten, Geschmack aufnehmen lassen, dann die Leberstücke beigeben und kurz mitbraten
Dann ein Ei reinschlagen, etwas anziehen lassen wie ein Spiegelei, danach verrühren
Zwiebeln und Tomatenscheiben zugeben, einige male umrühren
Frühlingszwiebel und Peperoncini dazugeben, immer wieder umrühren
Zuletzt 1 Schale gekochten Reis zugeben, mit etwas Sojasauce abschmecken, und fertig ist der Fried Rice.
Auf dem Tisch stehen diverse Zutaten bereit, um den Geschmack nach eigenem Gusto zu vervollkommnen oder zu verderben.
Die Gäste holen sich einen Blechbecher vom Abtropfgestell, öffnen die Eisbox, nehmen mit einem Löffel von den Eiswürfeln in den Becher, gehen wieder an den Tisch und füllen mit Wasser aus dem Kunsstoffkrug auf. Mache auch ich so.
Auf meinem Travelblog ist für Interessierte mehr zu lesen über meine Reise


9 comments
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September 29, 2009 um 15:23
Susa
Thai-Basilikum finde ich soooooo köstlich! Hast Du das Gericht zum Frühstück gegessen?
September 29, 2009 um 19:24
Erich
Schrieb ich das nicht? Ja, ich frühstücke praktisch immer asiatisch, die Thais machen das auch so
Ich ziehe es Hörnchen oder Spiegeleier vor.
September 29, 2009 um 21:26
lamiacucina
welche Zutaten waren denn im „Vogelkäfig“ ?
September 29, 2009 um 21:54
Susa
Bei Leber zum Frühstück wollte ich lieber noch einmal nachfragen, da traute ich meinen Augen nicht
September 30, 2009 um 08:47
Barbara
Super Frühstück!
Und danke für die Schritt-für-Schritt-Fotos – ich traue mich selten zu fragen ob ich fotografieren darf und das Gedächtnis lässt nach.
Oktober 1, 2009 um 02:09
kulinaria katastrophalia
Die selbstgewählte Menge – ein unschlagbarer Vorteil der kleinen Garküche
Oktober 1, 2009 um 13:56
Erich
@lamiacucina: Soweit ich sehen konnte war nichts von dem, was in der Pfanne war, vormalig im Vogelkäfig. Aber da ich als „Kiebitz“ zuschaute, hätte ich darin enden können.
@kulinaria: Bei der Garküche durfte ich mengenmässig nicht drein reden, die Nachkocher dürfen/sollen die Mengen selbst wählen, weil ich sie im Rezept nicht angeben konnte. Vielleicht aber verstand ich auch Deinen Kommentar nicht
@Barbara: Ich fotografiere nur, nachdem ich bestellt habe, so bin ich ein Kunde, und ich frage auch zuerst, mit der kamera in der Hand ist das easy in jeder Sprache. Du brauchst ja nacchher nicht zu essen, wenn Du es nicht über Dich bringst. Für mich ist beides ein Vergnügen, das Zusehen und das Essen.
Ich bin jetzt in Kalaw, der letzten Station vor unserem Bergdorf, in dem wir beim Schulbau helfen werden. Die nächsten 3 Wochen werde ich keinen Internet-Zugang haben, es sei denn, ich komme für eine Nacht ins Tal runter, was auch eine rechte Reise ist. Da könnte ich dann auch wieder mal duschen.
Oktober 2, 2009 um 01:39
kulinaria katastrophalia
@Houdini
Doch, richtig verstanden. Da war die Lust auf große Portionen für verantwortlich
Oktober 2, 2009 um 08:38
alissa
Wunderbar – geniesse Deinen Aufenthalt…..hmmmmm tolle Bilder