Schwimmend gebackenes Hefegebäck, wie es in Burma an vielen Strassenecken zum Frühstück und den ganzen Vormittag feil gehalten wird. Sie tunken die Spitze in ihren Kaffee, beissen das tropfende Stück ab und tunken es erneut, wie manche bei uns die Gipfeli (Croissants). Dazu werden auch mit Curry oder Gemüse gefüllte Krapfen gegessen, die hier Samusa heissen, ähnlich wie in Indien. Üblich für das Frühstück zuhause sind Nudeln, gebraten oder als Suppe, und aufgebratener Reis mit wenigen Zutaten, beispielsweise roten Bohnen, Chilipaste, einigen Fetzchen Rührei oder ähnlichem.

Viel braucht es nicht für die Zubereitung, Tisch, Messer, Wok, Frittieröl, Feuerstelle, Korb oder Sieb

Zutaten

Weizenmehl
Hefe, ich denke reichlich
Wasser

Zubereitung

Der Hefeteig werde nach gutem Kneten nur etwa eine halbe Stunde gehen gelassen, es ist halt warm hier, bevor er etwa 1 cm dick ausgewallt wird.

Der ausgewallte Teig wird noch etwas in die richtige Breite gezogen und mit Mehl unterlegt.

Ein gut 2 cm breiter Streifen wird geschnitten.

Die Hälfte des Streifens wird über die andere gefaltet.

Mit dem Messerrücken wird mittig längs eine Kerbe gedrückt, auch als Verbindung der 2 Hälften.

Beim ins heisse Frittieröl gleiten lassen werden die Teigstücke annähernd auf doppelte Länge gezogen und schon brutzeln sie und gehen luftig auf.

Der Geschmack des Gebäcks erinnert an Fasnachts-Schenkel, die Aussenseite ist nur leicht ölig, aber die Kalorien spürt man beim Zubeissen, ausser in Kaffee getunkt. Nanu, die schlappen Croissants in Frankreich, die beim Zusammendrücken von Butter fast triefen, sind vermutlich auch nicht auf der Liste der Weight Watchers.

Ich sitze in einem Internet Shop in Nyaung Shwe am Inle See und die Mücken stechen mir in die Füsse, Moskitospray vergessen. Wer wissen möchte, was hier abgeht, hier der Link zu meinem Reiseblog und hier zu meinen Fotoalben im Picasa.