„Gaeng Tauhu Jay“ ist ein vegetarisches Curry ähnlich in der Farbe wie indisches, untypisch für thailändische Restaurantkost, aber doch Thai Food.
Zutaten
Mengen gemäss obigem Bild, zusammen mit Reis für 2-3 Personen ausreichend.
Rechts:
0.5 dl Kokosnussmilch
trockener Tofu, gewürfelt
Zwiebel, fein längs geschnitten
Karotte, in dünnen Scheiben, halbiert
Kartoffel, in Würfeln
Die Schälchen links, von oben im Uhrzeigersinn:
Peperoncini (Chili), fein geschnitten, für Dekor
Pfeffer, nicht so viel
Koriander
Palmzucker, Konsistenz wie Bienenhonig
3 Zehen Knoblauch, 3 Korianderwürzelchen, zerstampft
Salz, nicht so viel
Thai Masala Pulver (gelbe Curry-Mischung)
rote Thai Curry Paste
Zubereitung
Den gewürfelten Tofu in Öl anbraten und beiseite stellen.
In alle Thai Curries gehören die im Mörser zerstampften Knoblauchzehen und Korianderwürzelchen. Diese werden als erstes in wenig Öl angebraten bis der Knoblauch leicht Farbe annimmt. Dann die rote Curry-Paste, das gelbe Curry-Pulver und wenig Kokosnussmilch zugeben, zum Auflösen köcheln lassen.
Palmzucker zugeben.
Zwiebeln, Tofu, Kartoffeln und Karotten zugeben, weiter köcheln. Allmählich Kokosnussmilch zugeben, „little by little“, die Zutaten sollten nicht komplett überdeckt sein.
Die Pfanne (Curries werden nicht im Wok zubereitet) vom Feuer nehmen wenn die Kartoffeln und Karotten genügend gar sind. Gemüse wird nicht so weich gekocht wie bei uns.
Erst jetzt die zerzupften Korianderblätter beigeben, ein Zweiglein beiseite behalten, mit Salz und Pfeffer abschmecken. In eine Schüssel oder flache Schale geben, mit den roten Peperoncini-Streifen und dem Korianderzweiglein dekorieren. Das gelbe Curry wird nicht so flüssig, nicht suppenartig, wie die grünen und roten Curries gekocht. Oben drauf kann auch noch ein Tupfen Coconut Cream gegeben werden.
Je eine Portion weisser Reis wird aus der zugedeckten Schüssel auf die Teller geschöpft. Jeder Esser nimmt nur wenig Curry und schöpft es neben den Reis, nur genügend für einige Bissen. Ist das gegessen, wird erneut wenig nachgeschöpft. Vermutlich machen die Thais dies, damit die Schüssel nicht sofort leer wird und jede(r) genügend erhält. Den obigen Teller richtete nur für die Foto mit mehr Curry her.
Dieses Gericht lernte ich im Kochkurs bei Joyce in Mae Salong kennen, siehe Bericht in meinem Reiseblog.
Begleitmusik zum Rüsten und Kochen
Dae Khim, thailändisches Hackbrett (Saiteninstrument)


4 comments
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November 3, 2009 um 07:37
lamiacucina
Dazu fehlen mir leider die Hälfte der benötigten Zutaten. Sieht aber auch für uns Fernost-Banausen sehr gluschtig aus.
November 3, 2009 um 18:14
Petra aka Cascabel
Die Zutaten sind so richtig farbenfroh hergerichtet – da macht schon das Anschauen Appetit
November 4, 2009 um 02:05
kulinaria katastrophalia
Die Mengen reichen doch her für 1-2 Personen ;D
November 4, 2009 um 06:16
Erich
@lamiacucina: Ich vermute das Hindernis eher im „Banausen“, denn Zutaten werden in jedem Thai oder Asia Food Shop in Basel feil gehalten.
@Petra: .. und erst das Einkaufen und Kochen
@kulinaria: Bei Hunger kann das eine essen, ja, wenn sie wenig Reis nimmt. Uns zwei hat es nach dem Koch- und Fresstag für das Nachtessen gereicht, auch nachdem die Helferin bereits eine tüchtige Portion vorab gegessen hatte.