Thai Glasnudel-Salat mit Schweinefleisch, gekocht, warm oder kalt zu essen.
„Yam“ steht für Salat, „Woon Sen“ steht für Glasnudeln, „Moo“ für Schweinefleisch. Glasnudeln sind auch in Europa erhältlich. Sie sind weder Reis- noch Weizen-Nudeln, sondern aus Bohnen, bean thread.

Zutaten

Mengen für 2-3 Personen, gemäss obigem Bild, erwähnt falls weniger.

Rechts:
Glasnudeln
2 Tomaten, in Schnitzen und halbiert
½ Zwiebel, fein längs geschnitten
1 Karotte, muss nicht so gross sein
Schweinefleisch
Jelly Mushroom (Gel-Pilze?)
Angel Mushroom (Engelshaar-Pilze?)
Chili, grüne und rote
Frühlingszwiebeln
1/3 Weisskohl, fein geschnitten

Links, im Uhrzeigersinn:
Erdnüsse, geröstet
Koriander
3 Limonen, Saft auspressen
White Mushroom, gummig (dtsch.?)
Nam Plaa (Thai Fisch Sauce)
1 TL Zucker, oder nach Belieben

Zubereitung

Allen Chili (Menge gem. Bild, don’t worry) im Mörser zerstossen.
Schweinefleisch fein zerhacken, ähnlich Hackfleisch vom Metzger.
Weisskohl (Kabis) in feine Streifen schneide.
Karotte mit Raspel in feine Julienne-Streifen schneiden.
Die Pilze in Stücke schneiden, Stiele weg.
Tomaten in Achtel schneiden, die Schnitze quer halbieren.
Frühlingszwiebel klein schneiden, ca. 5 mm.
Zwiebel längs in feine Scheiben schneiden, zerteilen.

Glasnudeln in Heisswasser köcheln, bis sie weich sind, ableeren, beiseite stellen. Es ist nicht wie bei gebratenen Glasnudeln, die in Kaltwasser eingeweicht und anschliessend gebraten werden. Hier sollen sie essensweich sein, da sie erst am Ende in den Salat gegeben werden.

Pfannenboden mit Wasser bedecken, Schweinefleisch zugeben, etwas länger köcheln als bis das Fleisch die Farbe geändert hat, Wasser zugeben falls trocken.

Kohl, Karotte, Pilze, Chili zugeben, weiter köcheln.
Geröstete Erdnüsse, Fischsauce, Zucker und Limonensaft zugeben.
Immer etwas Wasser nachgiessen, falls zu trocken.

Nach einigem Kochen die Nudeln zugeben, kurz aufkochen, dann die Pfanne vom Feuer nehmen. Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Tomaten zugeben, fertig.

Mit dem Servieren zuwarten, bis der Salat nur noch lauwarm ist, oder kalt servieren.

Dieses Gericht lernte ich im Kochkurs bei Joyce in Mae Salong kennen, siehe Bericht in meinem Reiseblog.