Die Kombination von Reis und Linsen begeisterte mich dermassen, dass ich Roberts Gericht unbedingt nachkochen musste. Das fühle ich übrigens bei vielen anderen Posts auch, aber alles, was mir gefällt, kann ich nicht essen, vor allem auch wegen meines Festtagszugewichts, das abgebaut werden muss. Das Rezept wiederhole ich hier nicht, steht alles im lamiacucina Blog.

Abweichungen von Roberts Zutaten

  • Pardina Linsen statt Beluga oder grüne Linsen
  • Statt Piment, den ich nicht habe ☹ , reichlich zerriebenen roten Pfeffer aus Madagaskar, er ist hohl und leicht, gekauft im Shop der Masoala-Halle des Zürcher Zoos, Besuch empfehlenswert
  • Bei Muskatnuss 2x je 5-6x hin-und-her
  • Zimtstange 2 cm statt 1 cm
  • 1 Lorbeerblatt, mittelgross, zusätzlich
  • 7 Cherry Tomaten, halbiert, zu den Zwiebeln gegeben
  • Sauerrahm mit Schnittlauch obendrauf
  • Keine Petersilie gehabt

Die Tomaten machten sich sehr gut, denke ich. Ich gab sie zu, als die Zwiebeln beinahe gut gebräunt waren.

Hier, wie es bei uns aussah, nach Zugabe des Sauerrahm-Tupfers mit Schnittlauch. Ein so einfaches, wunderbares Abendessen.

Die Linsen-Reis-Kombination kannte ich vorher nicht, besten Dank, Robert. In der Zwischenzeit hatten wir einmal Resten von Rohreis oder Vollreis, wie ihr wollt, und gleichzeitig auch Resten von Linsen mit Gemüse, dazu waren vom Zerschneiden einer Lammkeule, die ich nicht wie sonst am Stück im Ofen machte, sondern als Ragout, es war übrigens fantastisch, und dem zugehörigen Sehnen und Häute wegschneiden kleinere Stücke Lammfleisch übrig geblieben, die ich zu Lammhack hackte, also zu Gehacktem im Sinne des Wortes, mangels Wolf nicht zu Gewolftem wolfte. Das Superhack – ich spiele mit dem Gedanken, nie mehr Hackfleisch zu kaufen, denn Gehacktes aus gutem, fettarmem Fleisch ist dermassen gut, da will niemand mehr “normales” Hackfleisch, das wir ohnehin nicht oft assen, eben wegen seiner Fettigkeit und der nicht wirklich definierbaren Herkunft – also, das Superlammhack briet (bratete, brätelte, brut?) ich an und gab die Reis- und Linsenreste dazu, ich sage Euch, ein absolut hammerhafter Geschmack, unglaublich gut, nur optisch halt nicht so viel hergebend, deshalb ohne Foto, auch vergass ich vor Begeisterung, die Kamera hervorzuholen, alles war vor dem Gedanken daran weggeputzt.

Begleitmusik

Joan Baez, Live Europe 83, 1984, Vinyl
Hier reinhören