Chriesi’s newly published pasta recipe with the spotless green pasta, and especially her comment that it was not really troublesome to isolate the chlorophyll, encouraged me to try it. I remember well Robert’s post of 2008 with the instructions, quoted by Chriesi, and I also remember how I admired Robert for his diligence to go through such a procedure just to get green pasta, or “greener” pasta. Anyway, I did it this evening.
To the green tagliatelle, I served new small carrots, from thinning out, fennel, also from the garden, and sweet corn from the shop. The pasta are just with a few flakes of butter, parmigiano shavings, salt and pepper.
This is the chlorophyll paste extracted from 200 g of carrot greens. I followed Robert’s description, only that I did not run the blender until it broke, as he suggested. The blending until it was a soup was the troublesome part, even with the K, adding a bit more water helped a lot.
I ran the soup through a gauze for fiber removal, then heated the juice slowly and filtered the agglomerated chlorophyll through a tea sieve.
Of the carrot greens, I used the upper part with the fine leaves only, and threw the stems away, not because they were not all right, but I didn’t expect too much chlorophyll in them.
The pasta dough consists of 480 g flower plus 4 eggs and 45 g chlorophyll paste. It takes a bit of kneading until the dough is evenly greenish. It may be easier to beat the eggs together with the chlorophyll before adding the mix to the flour.
I used my 35 years old pasta “machine”, made sheets to pos. 4 of 6, then run them through the noodle cutter.
The noodles were excellent, but no different from other times I made them in natural color. Their look, however, was fantastic, really spotless, a smooth uniform green. Preparing the chlorophyll paste is not worth the pain for somebody who enjoys more with the taste buds than with the eye. However, if color combo and taste are asked for: yes, and it’s great fun.
Addendum
For the benefit of the non-German speaking readers, here the procedure for preparing the chlorophyll paste following lamiacucina’s blog, but with my quantities:
Put 200 g edible greens, best with lots of chlorophyll, as spinach or other, finely chopped, together with 750 ml water into the blender and cut until it is soupy, very fine (or until the blender breaks, as Robert suggested). Strain it through a fine sieve or gauze, to separate the liquid from the fiber fraction. Slowly heat the liquid in a large pan, to keep the liquid shallow, and stir carefully, best monitor the temperature with a thermometer. At around 70 to 80 deg C, the chlorophyll starts to agglomerate, above 90 deg C take the pan off the heater, don’t let it boil. Sieve through a fine tea sieve to collect the chlorophyll paste. After build-up of a filter layer by the first particles, the juice leaves almost clear, and the first little filtrate with particles can be recycled into the sieve again.
Background Music
Dire Straits, Love Over Gold, 1982 

20 Kommentare
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
Juli 29, 2010 um 07:27
chriesi
So grüüüüen
Toll!
Juli 29, 2010 um 07:59
kitchenroach
Aha! Endlich weiss ich, was ich mit dem Karottengruen machen koennte! Die Nudeln sehen sehr schoen aus — und auch noch so gruen, da muss ich Chriesi zustimmen….
Juli 29, 2010 um 08:01
Toni
Dass man Pasta mit Karottengrün färbt hab ich noch nicht gewusst. Ich nehm immer Spinatmatte und bin jedesmal fasziniert wie quietschgrasgrün das Zeug färbt.
Juli 29, 2010 um 08:16
Erich
@Chriesi
Sind so grün, weil ich sooo viel Chlorophyll, alles, zu 480 g Mehl gab, nebst den 4 Eiern.
@k-roach
Kannst auch anderes Grünzeug nehmen, wie Robert schon schrieb, sonst hätte ich mich nicht getraut, Karottengrün dafür zu verwenden. Es ergab sich halt grad vom Ausdünnen der Karotten und weil kein Spinat im Garten steht.
@Toni
Betr Karottengrün siehe oben. Sind Spinatmatten denn käuflich? Wie Nori-Blätter oder so? Und, wenn ja, wo?
Juli 29, 2010 um 09:41
Susa
Diese Naturwissenschaftler wieder
Ein gutes Gericht, um aus Spaß an der Freude stundenlang in der Küche zu werkeln, ich persönlich wäre wohl nicht geduldig genug.
Juli 29, 2010 um 09:47
Erich
In gewissem Sinne ja, wie geschrieben, aber stundenlang dauert die Werkelei nicht; werde dies nur als Zeitvertreib mit Kindern wiederholen, Chemie-Unterricht.
August 2, 2010 um 10:41
Susa
So hätte mir Chemie Unterricht auch gefallen! Finde ich übrigens gut, dass Du den Bloginhalt veränderts, mit der bisherigen Form schienst Du ja nur bedingt zufrieden.
Juli 29, 2010 um 10:55
Suse
Ich habs bislang auch nur mit Spinat gemacht, allerdings schmeißt man den danach weg und Karottengrün landet so oder so in der Biotonne, ist also gleichzeitig ne otpimale Ausnutzung der Ressourcen.
Juli 29, 2010 um 13:54
Toni
Spinatmatte heißt das, was man abschöpft, wenn man Spinat mit etwas Wasser püriert, in einem Tuch ausdrückt, die Flüssigkeit aufkocht und dann bildet das Chlorophyl auf der Oberfläche eine Art Matte, die man abschöpfen kann. Das färbt wie Sau grasgrün und ist so fein, dass man keine Stückchen im Teig sieht.
Juli 29, 2010 um 14:08
Erich
Aus dem Karottengrün ergab sich keine Matte, konnte also nicht abgeschöpft, sondern musste zur Gewinnung gesiebt werden.
Juli 29, 2010 um 15:24
lamiacucina
Inzwischen habe ich gelernt, dass man die Suppe nicht gar so vorsichtig erhitzen muss, knapp bis vor den Kochpunkt bringen, dann weg vom Feuer, dann fällt das Chlorophyll chriesdick aus. Brennesseln gehen übrigens auch gut.
Juli 30, 2010 um 15:23
Mestolo
Es grünt so grün…
Bleibst Du hier nun eigentlich englisch? Und wenn ja, warum? Und wenn nein, warum?
Juli 30, 2010 um 15:38
Erich
@lamiacucina
Gut zu hören, habe mit Thermometer vorsichtig die Temp gesteigert, und es wurde trotzdem keine Matte. Vielleicht liegt es am Rüeblichruut, werde, sollte es ein nächstes mal geben, Spinat verwenden. Sie sehen so super grün aus, dass ich es sicher wieder machen werde.
Soll es denn eine Matte geben wie einen Milchpelz, den man am Stück abheben kann?
@Mestolo
Ich kann nicht sagen, ob es English bleibt oder nicht. In Australien, Neuseeland und USA leben Verwandte und Bekannte, die den Blog auch lesen würden, den familieninternen Blog lesen sie auch. Zudem habe ich von den Reisen Freunde, denen ich den Blog auch näher bringen möchte, und dann will ich, wie gesehen werden konnte, vom reinen Foodblog wegkommen und andere Sachen auch bringen, zB Reiseberichte, damit ich den Blog houdinitravel löschen kann.
Juli 31, 2010 um 14:23
Isi
Gute Idee mit der Pasta. Und schön, dass Du wieder da bist
August 1, 2010 um 03:28
Doug Leen
Great idea! Martina and I will try this soon–our garden is full of young carrots. I can almost smell the pasta from Alaska. Keep up your posts. Mr. Kitchen Roach
August 1, 2010 um 19:31
Chaosqueen
Bisher habe ich zum Pastagrünfärben immer Spinatpulver verwendet, aber Deine Methode regt zum unbedingten Nachmachen an.
August 7, 2010 um 01:54
kulinaria katastrophalia
Fleissigfleissig! Dazu würde die Geduld fehlen, irgendwie muss mal wieder ein Anlauf für eine Nudelzubereitungszeremonie (dann ohne Farbherstellung – wozu gibt es Tintenfischtinte
gefunden werden
August 7, 2010 um 09:03
Erich
@Isi
Danke, mal schauen wie lange.
@Doug
Hi Ranger, nice to meet you here. Carrot green is not mandatory, there’s greener stuff around.
@Queen
Spinatpulver? Oder vielleicht Chlorophylltabletten, die kleinen grünen gegen schlechten Atem?
@kulinaria
Beschäftigungstherapie, günstiger als Senioren-Club. Nudelzubereitungszeremonie, muss ich mir merken.
August 24, 2010 um 07:58
Jeannie
My son told me his teacher said to grind some chlorophyl tablets into fine powder to be added into the flour…I think that way should be so much easier:D
Januar 23, 2011 um 21:29
King Chlorophyll of the Vegetable Kingdom « Flavors in 'my Universe'
[...] http://bit.ly/ii3RDN [...]