Ich suchte einen Auflauf mit Lagen von Filo, resp. Yufka, und Spinat und suchte natürlich zuerst bei Susa von Monamebelles, fand auch etwas, aber es waren Rouladen. Ich fand aber auch einen Hinweis auf das Spanakopita-Rezept im schönen ‘The Siora’s Cookbook’, das ich bei Susa “gewonnen” hatte. Die dortige Spanakopita war mir nicht lagig genug, Filo nur unten und oben, ein Paket halt. Das wollte ich nicht, lasagnemässig sollte es sein. Anregungen fand ich bei Roberts Lasagne-Filo-Mischgratin und in den Tiefen des Internets.

Rezepte gibt es an den aufgeführten Stellen. Wie Robert nahm ich alles zur Kenntnis und legte nach eigenem Gefühl los.

Neben Spinat, Zwiebeln und Feta kam bei mir noch getrockneter Schinken und ein kleiner Rest Chorizo dazu, muss ja nicht immer vegetarisch und auch nicht unbedingt 100% griechisch sein, türkisch wegen des Schinkens schon gar nicht.

Ich schnitt die grossen runden Filoblätter des 500 g Paketes in die Gösse der eckigen Keramikschale, was auch Schnipsel gab, macht aber nichts. Den geölten Boden belegte ich mit 2-3 Lagen Filo, wegen der Schnipsel und der Überlappungen war dies nicht so genau. Darauf eine Lage der Masse, dann 2-3 Filo, Masse, Filo, und bald mal der Deckel mit schönen Blättern, zuoberst zerschnipselte Stücklein von Filo wegen der Optik. Bei Filo auf Filo pinselte ich jeweils Olivenöl dazwischen.

Nach 15 Minuten im Ofen goss ich den Guss ein und liess nochmals vermutlich etwa 30 Minuten backen, bei 180°C, bis der Teig oben so war, wie oben auf der Foto zu sehen ist. Der Guss bestand aus 3 Eiern mit etwas Milch.

Diese abgewandelte Form der Spanakopita, die vermutlich keine solche ist, war ausgesprochen schmackhaft. Werde ich wieder machen, die ‘richtige’ Spanakopita nicht versuchen.

Nochmals ein Ausblick nach Norden, mit Houdinis Gärtchen

Begleitmusik

Shadows, Greatest Hits (1963)
auf Vinyl, in den 70ern gebraucht gekauft, immer noch super