Pasta al Forno


Heute Abend kochte ich aus dem NZZ-Folio, neuste Ausgabe, Story und Rezept im Internet, sinngemäss diese Pasta al Forno nach, wegen der teilweise fehlenden Zutaten nicht exakt nach Vorlage. Als ich die Zutaten las, dachte ich noch, es seien beinahe normale Tomaten-Pasta, einfach im Ofen überbacken, aber es zeigte sich dann beim Resultat, dass dem nicht so ist. Es ist ein ausgezeichneter Pasta-Gratin, so ganz anders als wir es bis jetzt nach Mutters Art zubereiteten, mit Eierguss und so.

Zutaten
400 g grosse Pasta wie Paccheri oder Conchiglioni – hier nicht gar grosse Tortiglioni von Barilla
Tomatensosse
1 grosse Büchse (480 g) Pelati gewürfelt
1 Zwiebel, klein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein geschnitten
4 EL Olivenöl
1 Prise Zucker
Béchamel
50 g Butter
60 g Mehl
6 dl Milch
andere
2 Auberginen – hier Zucchini gerüstet, aber dann vergessen
200 g Mozzarella, klein gewürfelt – hier Ziegenkäse vom Türken
100 g geriebener Parmesan
100 g gekochter Schinken, klein geschnitten – hier 120 g
2 hart gekochte Eier, in 16tel geschnitten
5 Esslöffel Paniermehl
8 bis 12 Basilikumblätter, klein geschnitten – hier 14
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Für die Tomatensauce Zwiebeln kurz andünsten, dann Knoblauchzehe und kurz darauf die Pelati zugeben. Ich würzte mit Anna Forno Paste, what else? 20 Miunten köcheln lassen, beiseite stellen.
Für die Béchamelsauce die Butter in einem Pfännchen schmelzen und das Mehl darin andünsten, ohne dass es Farbe annimmt. Unter stetigem Rühren die Milch hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Wärend rund 10 Minuten auf kleinem Feuer köcheln, beiseite stellen.
Ab hier „off the record“ weil vergessen:
Die Auberginen in rund 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit Salz bestreuen und rund 1 Stunde ruhen lassen. Mit kalten Wasser abspülen, abtupfen und im Olivenöl frittieren bis sie leicht braun sind. Auf einem Küchenpapier erkalten lassen.
Ende „off the record“
Die Pasta rund 7 Minuten (die Hälfte der auf der Packung angegeben Kochzeit) kochen und abgiessen.
Die Hälfte der Tomaten- und Béchamelsauce in eine Gratinform geben. Dann Pasta, Auberginen (hier Zucchini, aber vergessen), Schinken, Eier, Mozzarella (hier Ziegenfrischkäse), Basilikumblätter in die Gratinform geben und alles sachte miteinander vermischen.
Die Reste der Tomatensosse und der Béchamel oben drauf geben und gleichmässig verteilen. Parmesan und zuletzt das Paniermehl darüber streuen. Während rund 30 Minuten im Ofen bei 250°C gratinieren.

Vor dem Servieren eine Viertelstunde ruhen lassen.

Oben ergibt sich ein Deckel mit dem Paniermehl, eine Kruste, die optisch im ersten Moment irritieren kann, aber sie ist ausgezeichnet. Auf dem Teller, siehe oberes Bild, sieht das Krustenstück aus wie ein etwas stark gebratenes Wiener Schnitzel. 🙂

Begleitmusik zum Blog-Erstellen

George Benson & Earl Klugh, Collaboration, 1987
Hier reinhören

11 thoughts on “Pasta al Forno

  1. @Sivie: Schwein gehabt, dass ich eine Bemerkung hinterliess

    @lamiacucina: Ja, und der Artikel hatte so grosse Lust auf Pasta-Gratin geweckt, dass ich nicht schnell genug Nachkochen konnte, sogar ohne Mozzarella und Melanzane zuhause zu haben – sonst hat’s immer Mozzarella im Frigo.

  2. das sieht außerordentlich lecker aus … auch die Kruste. Da ich bisher keinen nennenswerten Rentenanspruch erwirtschaften konnte, schrecken mich ja stark geröstete Krusten nicht. Ich will nicht hundert werden, und außerdem schmecken sie arg gut. Die hartgekochten Eier sind hier die Zutat, die mich überrascht. Wäre ich penibel, würde ich jetzt fragen, wie du sie in Sechzehntel geschnitzt hast: längs, längs und quer, mehrfach quer und längs … aber ich bin einfach nur verfressen, deswegen würde ich es sogar wagen, das Rezept mit geachtelten Eiern nachzukochen.

  3. @Martina: Aha, Du willst auch nicht 100 werden? Für meine Allergie gegen Büroarbeit wurde mir auch kein Rentenanspruch zugesprochen, und wenn ich nicht mal beim Holzkohlen-Öl Bedenken hatte, so kann ich wohl kaum auf die leicht(!) angebräunte Kruste Hoffnung setzen.🙂 Die Eier machen sich gut und gehen nicht unter, d.h. man sieht sie. Deswegen 1/16, weil ich bei kleingehackt befürchtete, Du würdest sie vollkommen zermantschen.

  4. Hm, wir lieben Pasta al forno. Bei meiner Schwiegermutter gibt es die mit Makaroni, ohne Aubergingen, dafür mit Erbsen und ohne Bechamel-Soße. Ist seit ein paar Jahren klassisches Neujahrsessen. Deine müßte ich unter anderen Namen kochen, sonst würde hier die Rebelloin ausbrechen😉
    Liebe Grüße

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