Weinpanscher, Falschmünzer, etc.

Wir essen beinahe jeden Abend auswärts, selten edel wegen Emma, meist Zeit und Geld sparend, oft im kleinen Restaurant im Bild oben. Es ist nicht weit von uns, in einer Ecke der Rimping Grocery in Mae Hia, einem Quartier von Chiang Mai. Die Bedienung ist freundlich, das Lokal sauber, offen gegen die reinliche Küche, das Essen gut, frisch zubereitet und günstig. Diesmal ein Chef’s Salad, ausnahmsweise ohne Schinken, frittierte Flügelmittelteile vom Huhn, Nudeln mit Schweinsgeschnetzeltem und Gemüse, 2 Glas Hauswein für Houdini, Miao stillt noch, Wasser frei. Kostenpunkt 305 Baht, etwa CHF 8.50, EUR 6.95. Auf nach Thailand!! Wie öfter erwähnt ist dies eine gute Alternative für den dritten Lebensabschnitt.

Rosstäuscher / Weinpanscher

Vorsicht beim Weinkauf in Thailand, oder vermutlich überall, wenn auch nicht auf diese schlimme Art, denn was hier durchgeht, wäre in Europa wohl unredlich und vorschriftswidrig.

Die Etikette macht sich gut, auch das Siegel unten und die Verschlusskappe, beide mit Bodegas Osborne, auch wenn Osborne mehr gross als hervorragend ist.

Wer dächte schon, es sei ein Wein, der Spanien nie gesehen hat? Es ist ein Thai Wein – auch das nur vermutlich – und es ist nicht einmal 100% Traubenwein, sondern ein Gemisch von Trauben und Fruchtwein, Anteil-% tunlichst unerwähnt.

Auf der Flasche heisst es dominant “This white wine is the ideal companion for bla bla….“. Ganz klein steht unten „White fruit wine“.

Auf einer anderen Flasche, Mar y Sol Selection M Merlot, Chile, der billigste „Wein“, den ich in Thailand je gesehen habe, 7 Euro, da steht nur in Thai ganz klein, das Produkt enthalte 12.5% Alkohol, Trauben und Granatapfel. Im Internet ist die auf der Flasche angegebene Website zu haben, dh leer und wird angeboten, bei Google sind über diesen Wein nur Einträge aus Thailand zu finden, nichts von Chile, nirgends eine Mar ySol Weinfirma oder so.

Wer hat Erbarmen mit uns?

Hamburger Perversionen

Ohne ein Burger-Esser zu sein, und obwohl ich in den letzten 20 Jahren nur einmal einen McD aufgesucht habe, bin ich auf einen Blog abonniert, der sich ausschliesslich Burgern widmet, sehr eigenwilligen Kreationen, die mich meist amüsieren. Und da in Bloggerville seit einiger Zeit alle auf sous-vide stehen und die letzte Kreation sous-vide Gekochtes enthält, gebe ich hier den Link zum sous-vide Burger und zur site, scrolled da mal ein bisschen runter.

Falschmünzer

In Südostasien werden an vielen Touristenecken alte Münzen angeboten, französische, chinesische, englische, auch Silver Eagles, Dollars, Maria-Theresien-Taler und dergleichen Sammelobjekte. Auf den “authentischeren“ sind 2 kleine Lötstellen, die das Bild versauen, aber für Touristen interessant sind, denn es scheint damit, als käme die Münze vom Kopfschmuck einer Stammes-Frau aus den Bergen und wäre ein Original. Vermutlich kommt dieselbe auch von einem solchen Kopfschmuck, aber es ist anzunehmen, die echten silbernen Münzen würden als Erbstücke in der Familie behalten.

Dies ist die einzige Münze, die ich je in Asien gekauft habe, und zwar, weil sie mich amüsierte. Die Vorderseite ist französisch, die Rückseite schweizerisch, mit Inschrift „Hans Landwing rettet das Panner bei Arbedo, 1422“. Die Falschmünzer vergassen wohl, beim Typenwechsel den einen Stempel auszutauschen. Die Schweizerseite ist von einem Erinnerungstaler des Eidgenössischen Schützenfestes von 1869 in Zug. Mehrere Originale und Replika der CH-Münze werden übrigens im Internet feil gehalten.

Die Urschweizer, angeführt durch die Urner, waren 1422 nach einem erfolglosen Versuch, Bellinzona von den Mailändern zurück zu erobern, auf dem Rückzug, wurden aber bei Arbedo eingekesselt. Ein erfolgreicher Ausbruchsversuch rettete die Fahnen, und anscheinend spielte der Herr Landwing dabei eine tragende Rolle. Mehr zur Schlacht bei Arbedo bei Wikipedia.

Zitat aus obigem Link zur Entwicklungsgeschichte der Bewaffnung, trotz Thema für mich zum Schmunzeln: “Waffenmässig zeigte sich die Unterlegenheit der Eidgenossenschaft. Mit ihren kurzen Hiebwaffen, den Hellebarden, Streithämmern und Spiessen und der Qualität der Waffen waren sie weit unterlegen. So mussten sie aus Mangel an langen Spiessen zuerst die Pferde erstechen, um nachher die Reiter treffen zu können. Kurz nach dieser Niederlage führte man in der eidgenössischen Bewaffnung einen längeren Spiess ein, welcher sich darauf schon im Alten Zürichkrieg bewährte.“

Picknick mit Fröschen

Leute aus dem Nordosten, dem Isaan, sitzen bei einem Besuch gerne zusammen am Boden und essen, wie hier vor dem Haus von Miaos Schwester Suvannah, genannt Plaa = Fisch.

Viele Rufnamen hier sind für uns eigenartig, eben Fisch, oder Gung = Shrimp, Daeng = rot, Gai = Huhn, Mäo = Katze, Pet = Ente, Gop = Frosch, Mu = Sau, Nok = Vogel. Als ich sagte, die Betroffenen würden sich wohl beklagen bei den Eltern über Namen wie Sau oder Kuh, meinte Miao, das sei nicht so, es werde nicht als schlecht betrachtet. Sie hätte ihren Namen vor der Grossmutter, sagt Miao, wegen einer TV-Schauspielerin, es sei das Miau der Katze, die hier aber Mäo heisst. Heute seien westliche Kurznamen populär und kurze Doppelklänge wie Na Na, Tscha Tscha, Pi Pi. Für Emma werden wir es bei Emma belassen.

Das waren die Speisen, Frösche bei Schwester Fisch, zubereitet durch Miao.

Oben warmer Klebreis vom Laden an der Strassenecke, im Uhrzeigersinn gehackter Laubfrosch mit verschiedenen Gemüsen an Zitronengras (Om Kiat), dann eine Suppe mit Fröschen (Tom Öng Ang), links Kilek-Gemüse (Gaeng Kilek), ein Teller mit Omelette und einem Dip mit gerösteten langen Chili (Nam Prik Num).

Zum grausligen Abschluss noch eine Totale der Froschen-Suppe.

Ich ass tunlichst an dieser Schüssel vorbei, was fast unbeachtet geht bei dieser Art Verpflegung, wenn alle sich ohne eigenen Teller direkt aus den Schüsseln bedienen. Aber mir war dies ohnehin erlaubt, oder eigentlich jedem, auch Thais, man esse, was man möge und lasse anderes stehen, auch auf dem eigenen Teller.

Es ist mir etwas peinlich, aber ich berichte es nun trotzdem. Nach einem Regen sahen wir kurz vor zu hause Frösche auf der Strasse, und Miao sandte mich begeistert – sie, nicht ich – auf Froschenjagd. Weil ich für sie fast alles mache, ja…, ging ich mit Stablampe und Plastiktüte auf die Strasse, in die Augen blenden, zugreifen, ab in die Tüte, easy, sofern es Frösche hat, aber ohne Fische bleibt auch der gewiefteste Fischer erfolglos.

Die Musik heute

Herbie Mann, Memphis Underground, 1987

Vielleicht funktioniert das Reinhören

39 thoughts on “Weinpanscher, Falschmünzer, etc.

  1. Bei den Burgern ist ja selbst an die Zahnlosen gedacht😉
    Mit den Fröschen ist es schon seltsam: so als Ganzes in der Schüssel machen sie mich wirklich auch nicht an – aber die Schenkel habe ich früher mit Genuss verspeist.

    1. Bei meinem ersten Froschschenkel musste ich überzeugt werden, es sei wirklich einer, denn er schien mir grösser als ein Hühnerschenkel. Das war 1976 in Louisiana, ein Bullfrog-Schenkel. Es wurde gesagt, man erlege sie mit der Flinte.

  2. Dein Bericht über die thailändischen Weinpanscher macht mich nachdenklich. Warum sollte es hier (oder anderswo) anders sein, wem kann man überhaupt noch trauen?
    An den Fröschen würde ich auch vorbeiessen. Warum? Ich weiß nicht. Sentimentale Gründe vermutlich. Als Kinder haben wir sie fasziniert beobachtet und natürlich auch manchmal gefangen – und wieder frei gelassen.😉
    Liebe Grüße,
    Eva

  3. Ich überlege gerade, was man für CHF 8,50 in einem Restaurnat in der Schweiz bekommt? Eine Suppe vielleicht?
    In diesem Restaurant bei dir in der Nähe wären wir sicherlich auch öfter anzutreffen. Beim Anblick der Suppe und bei deinen Erzählungen über Wein graust es mich. Wie sieht es denn mit den Importzöllen aus? Könntest du nicht eine Vinothek eröffnen?😉

    1. Die Alkohol-Steuer wurde erneut erhöht, und die Importzölle sind auch hoch. Eigenartigerweise sind Branntweine nicht so überteuert wie Weine. Siehe mein Kommentar zu Mayc betr. Brunello.

  4. Es ist heiter zu lesen, wozu die Liebe verführt.Wann trifft man schon einen distinguierten Herren auf Froschjagd.
    Spannend auch die Geschichte der Müntze mit zwei Herkunftsländern.
    Das wir das Lied“Im Wein liegt Wahrheit“schon lange nicht mehr guten Gewissens singen können ist bedauerlich.Ausgehend davon,du weißt dir auch in dieser Situation zu helfen,bedanke ich mich für den gelungenen Post und grüße herzlich.

      1. Ich bin ein Abenteurer, verkleide mich nur gelegentlich als distinguierter Herr, da es sich besser macht als barfuss mit nackter Heldenbrust in farbbekleckerten Shorts. Ich habe mir schon gedacht, dass nicht eine Mütze damit gemeint war.

  5. Oh, diese Froschsuppe, um die hätte ich wohl auch grosszügig drumherum gegessen haha! Gegen die Schenkel habe ich nichts einzuwenden! Andererseits beklagen wir uns immer darüber, wie frisch wir doch unser Fleisch allesamt haben möchten – du sammelst deine Frösche selbst, ich mein, frischer geht’s ja wohl kaum mehr!

    Die Weinpanscherei ist ja momentan auch in einigen Teilen Europas breit diskutiert. Allerdings sind Kontrollen und gesetztliche Regelungen hier vermutlich noch etwas strenger als in Thailand. Da beneide ich euch wirklich nicht drum! Den Burgerlink jedoch nehme ich gerne mal so mit, ich hab‘ ja ein Faible für ausgefallene Kreationen😉

    Dir einen guten Auftakt ins Weekend und bis bald!

  6. für Fr. 8.50 gibts hier im Restaurant ein Glas Mittelklasse-Wein. Deswegen werde ich aber nicht nach Thailand auswandern🙂 Im Jurabogen sind Froschschenkel beliebt. Ich hab vor Jahren auch mal welche gegessen, abstrakt wie Geschnetzeltes, und es war gut. Aber ganze Frösche ???

    1. Der Hauswein ist 100% Traubenwein und trinkbar, schon der erste Schluck. Ja, die dicken Bäuche regen zu was immer an, aber mich nicht zum Reinbeissen. Mir war das gebratene Laubfrosch-Ghackets mit Gemüse lieber, aber auch nicht ganz geheuer.

  7. Wer hat Erbarmen mit uns? – Wie ist das zu verstehen ?
    Meinst Du, wie Du von Dort an bessere Weinangebote kommst?
    Du könntest zunächst schauen, das Du z.B bei Google aus der Taiblase kommst, in dem Du über die Einstellungen versuchst herauszufiltern was Du nicht dort sehen willst, auch der Standort kann geändert werden und die
    Sprache ( Erweiterte Suche ) oder es mit dieser Suchmaschine versuchen:
    > http://www.wein.cc/?ref=adwords&gclid= < Alternativ lässt sich ein Windowsrechner oder ein Linuxsystem so einrichten das Google, oder wer auch immer glaubt die Anfrage kommt aus Italien oder Frankreich ect.

    Vielen Dank für Deine aufschlussreichen Beschreibungen und Erzählungen. Die Frosch- und Insektenkuriositäten auf der Nahrungsebene, machen mir deutlich, wie sehr uns die Ästhetik der Asiaten, von der Unserigen trennt. Für mich sind das wesentliche Informationen, die mich nachdenklich stimmen und über meine idealisierte Sicht hinausgehen.

    1. Danke für die internettechnischen Hinweise. Bei der Google-Suche versuchte ich bereits einiges, auch VPN über USA, JP, DE, UK. Es hilft bereits, google.ch zu benützen.
      Das Erbarmen war nicht so gemeint. An bessere Weine kommt man hier schon, nur kostet der günstigste Brunello di Montalcino hier EUR 95, während ich den gleichen in UK für EUR 20 im Onlinehandel sehe.

      Die Mentalitätsunterschiede zwischen dem sagen wir mal buddhistisch geprägten Teil Asiens und Mitteleuropa zeigen sich auf verschiedenen Gebieten, so auch bei immateriellen Werten, Verhandlungsstrategie und -taktik, Ausbildungszielen, etc.

  8. Wenn ich Deine Beiträge lese, kommen mir so viele Ideen zum Kommentieren, dass ich es dann manchmal lieber bleiben lasse. So das letzte mal. Da wollte ich noch zum Begriff Heiden im Zusammenhang mit dem nicäischem Bekenntnis eingehen, aber das uferte dann so aus, dass ich erschrocken zurück zog.Vielleicht wird es ja dieses mal was. Ich fange mal mit dem gepanschten Wein an:
    Als das deutsche Weingesetz in die erste Runde ging, gab es in Deutschland noch einen sonntäglichen „Internationaeln Frühschoppen“ im TV. Moderiert von Werner Höfer der immer etliche Journalisten unterschiedlicher Länder zu Gast hatte.In der Sendung zum Weingesetz sagte der Verteter Belgiens sinngemäß: Er wundere sich, woher England die Trauben nimmt, um Wein zu produzieren.Der Engländer antwortete süffisant, dass der Weinanbau nach Versuchen der Römer von neuem gestartet wurde, begünstigt durch die globale Erwärmung gedeiht Rielsing in Südwales und Südengland. Und ergänzte: Soviel ich wieß, enthält belgischer Wein nicht einmal Trauben.
    Wobei Belgien zur Zeit über 7 Herkunftsbezeichnungen im Rang einer Appellation d’Origine Contrôlée verfügt.
    Weiters zum Thema: Ich bekam vor vielen Jahren einmal ein Getränk geschenkt (man merke auf, ich schreibe nicht Wein!), auf dessen Etikett stand: Hergestellt aus Trauben verschiedener Länder der EU und Nachbarländer (Nordafrika).
    Dem Himmel sei Dank, so etwas findet man heute nicht mehr.

    1. Ich freue mich immer sehr über Deine Kommentare, lieber Gerd. An solche wie Dein Getränk erinnere ich mich auch, wie auch an die Aethylenglykol-Beigaben zum Wein in Oesterreich.
      Die heutige gesetzliche Situation in der Schweiz ist mir nicht bekannt, aber früher war es meines Wissens erlaubt, einen gewissen Anteil anderen, auch nordafrikanischen, Weines ohne Erwähnung auch zu Lagenweinen beizumischen. Man konnte die grossen Tankwagen auf der Strasse sehen, die den Wein in die Kellereien brachten.

      1. Däm isch au hyt no eso. Einzig d‘ Prozäntzahle hän sich gänderet …

        Zu dim interessante Bloggiitrag, won‘ i mit Gnuss gläse ha. Scho jetzt dängg‘ i mit Sehnsucht an die um die 300 Bath zem go Ässe fir zwai Nase zrugg. Mit „dim“ dritte Läbensabschnitt kùtzlisch mi Achillessääne.
        I ha grad miesse Schmunzle won‘ i mir dii, in Gedangge – Znacht mit dr Sagglampe „bewaffnet“ – um‘ s Huus schliiche gseh ha. Daas würd‘ i mir zemindescht erspaart bliibe, mr ässe Beidi kaini Frèsch.

  9. In China war einer der lukrativsten Scams des Jahrhunderts die Fälschung von Chateau Lafitte Weinen die dann an unbedarfte Neureiche verkauft wurden. Diese haben eh nichts von der Fälschung gemerkt da diese den Wein meistens eh mit Fanta oder Cola vermischen. Aber dadurch entstand dort ein Markt in dem eine leer Flasche Chateau, die dann mit Fusel wieder gefüllt werden kann, für hunderte RMB verkauft werden konnte. Der lustigste Scam an den ich mich noch erinnern kann war der mit den gefälschten Eiern, das muss man sich erst mal vorstellen dass da einer drauf kam Eier zu fälschen. Die, und die o.g. Frösche habe ich natürlich, so wie Du, auf dem rotierenden Tisch immer an mir vorbeifahren lassen…

    1. Deshalb habe ich eine leere Flasche Château Petrus, der ich sehr Sorge trage, hat nur Lagerungsspuren (sage ich), fülle sie mit Peter Vella und kredenze den Wein aus dem Dekanter nach 2 Flaschen mässigen Weines. Keiner der Gäste vergisst den Abend.

      Spass beiseite, das mit Fanta und Cola kann ich nicht bestätigen, aber aus Taiwan ein Erlebnis, etwa 1990: In der Bar teurer Bordeaux aus dem Auto-Kofferraum (ich habe immer guten Wein dabei, sagte er), mit Eis (der Wein war nicht nur gut geschüttelt, sondern auch warm), “kampei” heisst ex, das volle Glas in einem Zug – und darauf das nächste, ein super Gefühl für ihn.
      (Wir trugen min. 8 Flaschen direkt aus dem Kofferraum des Kunden in den Millionaires Club in Taipei).

  10. Ja so wie damals im guten Taiwan kannst Du Dir das vorstellen, richtig. Und zum Abschluss gibt es noch ein Fläschchen vom Besten Baijiu damit man den ekligen Geschmack des französischen Weines wegkriegt. Aber Du kennst das sicher noch🙂 Ganbei rufe ich nur noch!

  11. 2. Kommentar – Ich dachte schon, dass ich Dir „meine“ Hamburger Seite nicht zeigen kann, denn sie war die letzten Tage offline. So wie auf einen Blog abonniert bist, schau ich regelmäßig auf diese Seite:
    http://aht.seriouseats.com/
    Nicht uninteressant, auch wenn ich selten Hamburger esse. Wenn ich in Heidelberg bin und meinen Sohn besuche, der dort Jura studiert, gehen wir manchmal in „Mandy’s Railway Dinner“ – ein amerikanisches Hamburgerrestaurant. Breakfast is served from 08.00 am to 01.00 am. Das Fleisch für jeden Hamburger wird frisch gewolft, und nach Wünschen des Gastes gegrillt. Das ist gar nicht so übel.

    1. Gute Site. Diese Burger sind ja beinahe so exotisch wie die vom Pornburger. Ja, Hacksteak können sehr lecker schmecken und aussehen und müssen auch nicht ungesund sein. Ich sollte selber wieder mal machen, ohne Buns, versteht sich. Oder Hackkügeli, oder türkische Köfte, Hack mit Bulgur.

  12. Pssst… ich muss nämlich gestehen, dass auch ich ab und zu Fruit Wine trinke! Erst kürzlich bin ich darauf gestossen, als ich mit Paolo aus dem italienischen Geschäft über die Weinpreise gesprochen habe. «Warum ist der Chardonnay-Colombard aus Südafrika im Vergleich so günstig? Er schmeckt mir viel besser, als einer aus Australien, der das fünffache kostet?» – Weil dieser australische Wein aus 100% Trauben deklariert ist, der mit Taxen von 450%(!) besteuert wird. Die Steuern bei Fruit Wine sind hingegen niedrig. Und der Fruchtanteil? Verschwindend klein, wenn überhaupt, vielleicht sogar nur als Deklaration – wer soll das prüfen? Der Wein ist jedenfalls nicht süss, nicht einmal lieblich.
    Allerdings muss ich sagen, dass ich diesen weissen Fruit Wine ausschliesslich gespritzt trinke. Als eine Art Prosecco also, im Bewusstsein, dass die als Prosecco gehandelten Abfüllungen auch in Europa nicht immer nur die Prosecco-Traube enthalten.
    Trau – schau – wem?
    Also dann: Cheers, Prosit und Viva!

  13. Erich, deine Geschichten gefallen mir immer wieder! Besonders, weil Du immer ein Sammelsurium an Geschichten anbietest, die einen staunen, amüsieren und auch nachdenklich sein lassen. Das Foto mit Emma und der Strickdecke, die auch schon dein Sohn hatte in einem deiner letzten Beiträge fand ich sehr schön!

    1. Hallo Kathrin
      Danke für den Gruss und die Wünsche, und ich bedaure, dass ich aus Zeitmangel – andere Prioritäten – lange, sehr lange, nichts habe lesen lassen.
      Grüsse aus dem trotz tiefstem Winter doch recht angenehmem Chiang Mai, bei 26 °C nachmittags am Schatten.
      Erich

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