Weinpanscher, Falschmünzer, etc.

Wir essen beinahe jeden Abend auswärts, selten edel wegen Emma, meist Zeit und Geld sparend, oft im kleinen Restaurant im Bild oben. Es ist nicht weit von uns, in einer Ecke der Rimping Grocery in Mae Hia, einem Quartier von Chiang Mai. Die Bedienung ist freundlich, das Lokal sauber, offen gegen die reinliche Küche, das Essen gut, frisch zubereitet und günstig. Diesmal ein Chef’s Salad, ausnahmsweise ohne Schinken, frittierte Flügelmittelteile vom Huhn, Nudeln mit Schweinsgeschnetzeltem und Gemüse, 2 Glas Hauswein für Houdini, Miao stillt noch, Wasser frei. Kostenpunkt 305 Baht, etwa CHF 8.50, EUR 6.95. Auf nach Thailand!! Wie öfter erwähnt ist dies eine gute Alternative für den dritten Lebensabschnitt.

Rosstäuscher / Weinpanscher

Vorsicht beim Weinkauf in Thailand, oder vermutlich überall, wenn auch nicht auf diese schlimme Art, denn was hier durchgeht, wäre in Europa wohl unredlich und vorschriftswidrig.

Die Etikette macht sich gut, auch das Siegel unten und die Verschlusskappe, beide mit Bodegas Osborne, auch wenn Osborne mehr gross als hervorragend ist.

Wer dächte schon, es sei ein Wein, der Spanien nie gesehen hat? Es ist ein Thai Wein – auch das nur vermutlich – und es ist nicht einmal 100% Traubenwein, sondern ein Gemisch von Trauben und Fruchtwein, Anteil-% tunlichst unerwähnt.

Auf der Flasche heisst es dominant “This white wine is the ideal companion for bla bla….“. Ganz klein steht unten „White fruit wine“.

Auf einer anderen Flasche, Mar y Sol Selection M Merlot, Chile, der billigste „Wein“, den ich in Thailand je gesehen habe, 7 Euro, da steht nur in Thai ganz klein, das Produkt enthalte 12.5% Alkohol, Trauben und Granatapfel. Im Internet ist die auf der Flasche angegebene Website zu haben, dh leer und wird angeboten, bei Google sind über diesen Wein nur Einträge aus Thailand zu finden, nichts von Chile, nirgends eine Mar ySol Weinfirma oder so.

Wer hat Erbarmen mit uns?

Hamburger Perversionen

Ohne ein Burger-Esser zu sein, und obwohl ich in den letzten 20 Jahren nur einmal einen McD aufgesucht habe, bin ich auf einen Blog abonniert, der sich ausschliesslich Burgern widmet, sehr eigenwilligen Kreationen, die mich meist amüsieren. Und da in Bloggerville seit einiger Zeit alle auf sous-vide stehen und die letzte Kreation sous-vide Gekochtes enthält, gebe ich hier den Link zum sous-vide Burger und zur site, scrolled da mal ein bisschen runter.

Falschmünzer

In Südostasien werden an vielen Touristenecken alte Münzen angeboten, französische, chinesische, englische, auch Silver Eagles, Dollars, Maria-Theresien-Taler und dergleichen Sammelobjekte. Auf den “authentischeren“ sind 2 kleine Lötstellen, die das Bild versauen, aber für Touristen interessant sind, denn es scheint damit, als käme die Münze vom Kopfschmuck einer Stammes-Frau aus den Bergen und wäre ein Original. Vermutlich kommt dieselbe auch von einem solchen Kopfschmuck, aber es ist anzunehmen, die echten silbernen Münzen würden als Erbstücke in der Familie behalten.

Dies ist die einzige Münze, die ich je in Asien gekauft habe, und zwar, weil sie mich amüsierte. Die Vorderseite ist französisch, die Rückseite schweizerisch, mit Inschrift „Hans Landwing rettet das Panner bei Arbedo, 1422“. Die Falschmünzer vergassen wohl, beim Typenwechsel den einen Stempel auszutauschen. Die Schweizerseite ist von einem Erinnerungstaler des Eidgenössischen Schützenfestes von 1869 in Zug. Mehrere Originale und Replika der CH-Münze werden übrigens im Internet feil gehalten.

Die Urschweizer, angeführt durch die Urner, waren 1422 nach einem erfolglosen Versuch, Bellinzona von den Mailändern zurück zu erobern, auf dem Rückzug, wurden aber bei Arbedo eingekesselt. Ein erfolgreicher Ausbruchsversuch rettete die Fahnen, und anscheinend spielte der Herr Landwing dabei eine tragende Rolle. Mehr zur Schlacht bei Arbedo bei Wikipedia.

Zitat aus obigem Link zur Entwicklungsgeschichte der Bewaffnung, trotz Thema für mich zum Schmunzeln: “Waffenmässig zeigte sich die Unterlegenheit der Eidgenossenschaft. Mit ihren kurzen Hiebwaffen, den Hellebarden, Streithämmern und Spiessen und der Qualität der Waffen waren sie weit unterlegen. So mussten sie aus Mangel an langen Spiessen zuerst die Pferde erstechen, um nachher die Reiter treffen zu können. Kurz nach dieser Niederlage führte man in der eidgenössischen Bewaffnung einen längeren Spiess ein, welcher sich darauf schon im Alten Zürichkrieg bewährte.“

Picknick mit Fröschen

Leute aus dem Nordosten, dem Isaan, sitzen bei einem Besuch gerne zusammen am Boden und essen, wie hier vor dem Haus von Miaos Schwester Suvannah, genannt Plaa = Fisch.

Viele Rufnamen hier sind für uns eigenartig, eben Fisch, oder Gung = Shrimp, Daeng = rot, Gai = Huhn, Mäo = Katze, Pet = Ente, Gop = Frosch, Mu = Sau, Nok = Vogel. Als ich sagte, die Betroffenen würden sich wohl beklagen bei den Eltern über Namen wie Sau oder Kuh, meinte Miao, das sei nicht so, es werde nicht als schlecht betrachtet. Sie hätte ihren Namen vor der Grossmutter, sagt Miao, wegen einer TV-Schauspielerin, es sei das Miau der Katze, die hier aber Mäo heisst. Heute seien westliche Kurznamen populär und kurze Doppelklänge wie Na Na, Tscha Tscha, Pi Pi. Für Emma werden wir es bei Emma belassen.

Das waren die Speisen, Frösche bei Schwester Fisch, zubereitet durch Miao.

Oben warmer Klebreis vom Laden an der Strassenecke, im Uhrzeigersinn gehackter Laubfrosch mit verschiedenen Gemüsen an Zitronengras (Om Kiat), dann eine Suppe mit Fröschen (Tom Öng Ang), links Kilek-Gemüse (Gaeng Kilek), ein Teller mit Omelette und einem Dip mit gerösteten langen Chili (Nam Prik Num).

Zum grausligen Abschluss noch eine Totale der Froschen-Suppe.

Ich ass tunlichst an dieser Schüssel vorbei, was fast unbeachtet geht bei dieser Art Verpflegung, wenn alle sich ohne eigenen Teller direkt aus den Schüsseln bedienen. Aber mir war dies ohnehin erlaubt, oder eigentlich jedem, auch Thais, man esse, was man möge und lasse anderes stehen, auch auf dem eigenen Teller.

Es ist mir etwas peinlich, aber ich berichte es nun trotzdem. Nach einem Regen sahen wir kurz vor zu hause Frösche auf der Strasse, und Miao sandte mich begeistert – sie, nicht ich – auf Froschenjagd. Weil ich für sie fast alles mache, ja…, ging ich mit Stablampe und Plastiktüte auf die Strasse, in die Augen blenden, zugreifen, ab in die Tüte, easy, sofern es Frösche hat, aber ohne Fische bleibt auch der gewiefteste Fischer erfolglos.

Die Musik heute

Herbie Mann, Memphis Underground, 1987

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Gedämpfter Granatapfel-Fisch mit Erdnuss-Sauce Plaa Tabtim

Plaa Tabtim Neung Tao Tschiao heisst das Gericht auf Thailändisch, Plaa = Fisch, Tabtim = Granatapfel, Neung = dämpfen, Dtao Chiao = Thai Erdnuss Sauce. Der Plaa Tabtim, ein gefälliger, farblich der Rotbarbe oder dem Red Snapper ähnelnder Zuchtfisch, ist einer der beliebtesten Süsswasserfische Thailands. Mehr über den Fisch später.

Die Beilage vorbereiten wie folgt:
– 3 Zweige grossblättriger Koriander, gehackt
– Ingwer, dicker Daumen, in 4-5 cm lange Streifen geschnitten
– 5 Frühlingszwiebeln, in 4-5 cm geschnitten
– 5 Zehen Knoblauch, grosse, geschnitten
– 3-5 dünne rote Chili, längs geschnitten (orig. 1 fingerlanger Chili, nicht so scharf, fein schräg geschnitten)
-3 EL Thai Erdnuss-Sauce (Dtao Chiao)
– 2 EL Thai Austern Sauce
– 1-2 TL weisser Pfeffer, gemahlen
– 2 TL Zucker
– 3 TL Sesamöl
Obiges zusammen geben und in einer Schüssel mischen.
Miao gab noch Pilze zu, gehört nicht zum Rezept, aber schmeckt gut.

Den Fisch ganz oder in Stücken in den Dampfeinsatz geben und dämpfen. Nach 10 Minuten die Mischung über den Fisch oder die Fischstücke geben und 5 Minuten weiter dämpfen. Fertig.

So etwa essen wir dies als leichten Lunch. Im Teller steamed rice, rechts eine Portion Fisch mit Beilage, das kleine Schälchen mit Nam Prik (Dip aus gegrillten zerstampften Chili), dazu etwas Trauben und Wassermelone. Ich esse die Früchte gerne zusammen mit dem Reis, Miao lieber als Nachtisch.

Der auch Red Tilapia oder Pink Ruby genannte Oreochromis niloticus Hybrid ist ein in Thailand entwickelter Buntbarsch. Die Nile Tilapias sind heimisch von Aegypten bis Ost- und Zentralafrika. Der Tabtim stammt von Fischen, die der damalige japanische Kronprinz Akihito 1965 HRH König Bumiphol geschenkt hatte. Der König hielt die Fische im Palast und gab den Namen Plaa Nin (eigentlich Nil, darüber aber ein anderes mal), bedeutend Dunkler Saphir. Der Plaa Nin wurde später über das Fischerei Departement zur Zucht an die Aquakultur-Farmer übergeben. Im Gegensatz zum Tabtim ist er grauschwarz. 1989 übergab der Hof dem Agro-Konglomerat CP (Charoen Pokbhand) die Weiterzucht mit dem Ziel besserer Ausbeute bei höherem Nährwert. Nach 10-jähriger Entwicklung durch Kreuzung und Selektion entstand der heutige Tabtim mit seiner rötlichen Haut.

Das sind Plaa Nin, Nil-Fische, die wir letztes Jahr aus dem Fischteich von Miaos Vater fingen. Diese sind sicher weniger bedenklich zu konsumieren als die Fische im Handel, die ausschliesslich aus gewerblichen Zuchten stammen, wo Tausende Fische eng zusammengepfercht vermutlich unter Einsatz von Hormonen und Antibiotika gemästet werden. Sogar ein Farang schrieb in einem Forum, er gebe seinen Fischen regelmässig “medicine“, alles sei bestens.

In diesem Fischteich, am Waldrand gelegen, wird nur etwa wöchentlich ein bisschen Futter reingeschmissen, sonst Bananenblätter und anderes Grünzeug, welches vermodert und Nährstoffe in den Teich bringt.

Ich schrieb meine Eindrücke damals auf, siehe unten.

Und noch anderes aus Thailand

Die Fischteiche

Zwei handbemalte Tafeln sind an Kokospalmen genagelt, „Privat, Fischen verboten“, aber sie genügen vermutlich nicht, sind eher eine Einladung an Strolche. Von diesen wird jedoch angenommen, Arbeit sei nicht so ihre Sache, und deshalb schwimmen im Teich, über die gesamte Teichoberfläche verteilt, Bambusstauden mit sperrigen Ästen, die Netzfischen verunmöglichen.

Der Teich ist im Juni fast leer, füllt sich aber während der Regenzeit bis zum oberen Rand. Bei diesem Wasserstand wird gefischt ohne Schwimmen, klar.

Vor dem Fischen heisst es schwimmen, die bis 5 Meter langen Stauden aus dem Teich zerren und mühevoll an die steile Böschung werfen. Das Netz wird im Zickzack durch das Wasser gespannt, mit Stangen wird auf das Wasser geschlagen in der Erwartung, die Fische würden ins Netz schwimmen, was einige wie gesehen auch tun, wobei die kleineren durchschwimmen und die grösseren sich darin verfangen. Einen Tüllbeutel in der einen Hand, oft, wenn beide Hände gebraucht werden, auch im Mund haltend, befreit der Fischer die im Netz verhedderten Fische und verstaut sie im Tüllbeutel.

Nach dem Einziehen des Netzes geht es auf zur Garneelenjagd. Ein Schleppnetz von etwa 2 auf 4 Metern, befestigt an Bambusstangen, wird von zwei Schwimmern durch den Teich gezogen. Darin bleiben hunderte von kleinen Shrimps hängen, wie auch ein Dutzend oder mehr kleine Fische. Letztere, sofern grösser als etwa 3 cm, werden herausgeklaubt und wieder eingesetzt. Die Shrimps und die Fischchen, zwischen 1 – 4 cm klein, werden zu äusserst schmackhaften Gerichten zubereitet.

Vor dem Weggehen werden die Bambusstauden wieder im Teich verteilt, in der Hoffnung, faule Diebe suchten deswegen einen anderen Teich für ihren Fischzug. Trotz dieser Massnahme war der eine der beiden Teiche annähernd ausgefischt. Jeder im Dorf weiss, wem welcher Teich gehört, und es wäre interessant zu wissen, wer wo gewildert hat.

Hier zum Abschluss unser neu angelegter Teich, 20 Minuten von zuhause, beim Einfüllen, noch ohne Fische. Wir liessen das Reisfeld nach der Reisernte auffüllen, und statt das Schüttgut teuer herzukarren, liessen wir den tiefen Weiher ausbaggern.

Die Musik heute

Maria Bethânia, Tua, 2013

Sie ist mittlerweilen eine gesetzte Dame geworden, etwa in meinem Alter, singt aber immer noch sehr gut.

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Tortilla Rucola – Gourmandises – Lychee

Es ist keine Tortilla Española, aber Eierstich, wie ich das nenne, ist auch unpassend. Toettchen nannte es Pudding, bei ihm mit Spinat. Ich folgte Toettchens Rezept weitgehend, Abweichungen:
– 300g Grossblättrige Rucola statt Spinat, sagt der Titel bereits
– 60 g trockene Brotwürfel mit Rinde + 90 g Milch, Rahm wie T.
– Schnittknoblauch statt Peterli (hatte keine Peterli, mag Knoblauch)
– 50 g Parmigiano statt Sbrinz
– 3 statt 2 Eier (ich brauche Kraft)
– schwarzer Pfeffer (Kolonialwaren Schwarzenbach ist zu weit)
– ohne Umhüllung (grossblättrige Rucola hat kleine Blätter)

300 g Rucola gibt einen rechten Haufen, grauer Fett-Topf meiner Grossmutter in der einen Ecke, in der anderen das Einmach-Glas mit dem fermentierten Fisch (Pla Raa).

So ass ich das, als leichten Lunch, mit Jasmin-Reis und Muh Daet Diau, Schwein allein im Sonnenschein. Der Rest des Kuchens ergab aufgewärmt im Microwave einige gute Bissen zwischendurch. Danke für das Rezept, Gerd, es animiert mich zu Versuchen mit diversen Thai Gemüsen und Fleisch/Gemüse Kombinationen.

Zum Grossblättrigen Rucola: Ich säte ein ganzes Beet an, und es hiess auf der Tüte „Ausdünnen auf 4-5 cm“, was ich aber nie musste, denn es keimte fast nichts, wie erwartet, denn diverse Samen, die ich aus der Schweiz mitgebracht hatte, keimten sehr wenig oder gar nicht, auch kurz nach dem Kauf und vor Ablauf, vermutlich wegen der Durchstrahlung des aufgegebenen Koffers.

Es reichte aber vorher zu Rucola Pesto, mit gehackten Cashew Nuts statt Pinienkernen, super gut zu Pasta, heute statt Mango Jam als Zugabe zu Joghurt, schmeckte mit etwas Salz ausgezeichnet zum Vor-Frühstück.

Und noch anderes aus Thailand

Gourmandises Indochinoises

Wikipedia: La gourmandise est un désir d’aliments jugés particulièrement agréables, que certains moralistes et certaines doctrines religieuses peuvent considérer comme un défaut ou une faute.

Das isst man hier, ich auch, man kann sich daran gewöhnen.

Er sieht recht nahrhaft aus, der gebratene Käfer. Feinfühlige klauben den Kopf und die Beine ab, bevor sie die Gourmandise genüsslich in den Mund schieben.

Die “richtigen” Frösche heissen Gop hier, dies sind Kiat, Laubfrösche vielleicht, zu Miaos Eltern gebracht durch einen Nachbarn, der sie in der Nacht mit der Taschenlampe gefangen hatte.

Fein gehackt, ohne vorheriges Ausnehmen notabene, und wie Hackfleisch gut angebraten, konnte ich sie relativ problemlos essen – was tut man nicht alles der Liebe zuliebe. Als sie grob zerhackt und als Gaeng Ohm (Curry, Stew) serviert wurden, zog ich es vor, mich unauffällig anderer Gerichte zu bedienen. Aber chic sehen sie aus, ungekocht, oder noch schöner lebend.

Besuch im Isaan

Mahlzeit mit Miaos Eltern. Meist wird am Boden sitzend gegessen, und bei Klebreis als Beilage, wie hier, isst man und frau mit den Fingern, flüssige Speisen werden mit dem Löffel genommen oder mit Klebreis getunkt, breiige mit Klebreis aufgefasst wie ein Dip.

In der Mitte eine klare Suppe mit Gemüse, u.a. mit Rettich und Brätklösschen, rechts Nam Prik (Dip mit getrockneten Chili), im Uhrzeigersinn rohe Auberginen (Maköa Puang), BBQ-Drumsticks und am Spiesschen gegrillte Hühnerleber, ein letztes Stück gelber Kürbis, die Schale mit den Käfern, Dip mit gestossenen angegrillten Auberginen (Tab Maköa Yao), Maiskolben, Gaeng Kilek, blanchierte Auberginen (grössere Maköa Pro und kleinere Maköa Puang).

Interessant ist Paak Kilek, das Gemüse des Curries zuoberst auf dem Kantok (Tischchen). Das „Gemüse“ kommt von einem Baum oder Strauch. Wer auf dem Land wohnt, hat es selbst am Zaun oder frägt den Nachbarn.

Etwas unterhalb der zweitobersten Verzweigung wird geschnitten und alles verwendet. Der bis 12 m hoch wachsende Strauch/Baum heisst auch Cassod Tree oder Iron Wood, Bombay black-wood, u.v.a.m., hier ist mehr Information.

Lychee (Litschi) im Garten

Erntezeit. Der Baum trägt das erste mal seit wir hier wohnen.

So sahen die Früchte vor einigen Wochen aus ….

…. und so gestern. Eigentlich sollten sie etwas röter sein, aber da wir nun ab und an Regen haben, tendieren sie zum Aufspringen, so dass ich sie jetzt laufend ernte. Sie sind jedoch auch so schon sehr gut, noch nicht zu süss.

Auf der etwas labil gestellten Bockleiter dachte ich beim Ablesen an die regelmässigen Meldungen in der Zeitung von Grossvätern, die beim Kirschenpflücken von den Leitern fielen, und ich dachte an die unkorrekte Meldung in Blick oder 20 Minuten „Rentner in Thailand beim Pflücken von Lychee verunfallt“, wo ich doch noch gar keine Rente erhalte.

Genug für heute. Da ich sehr beschäftigt bin mit allem möglichen, wie es Leuten im sog. Ruhestand – Robert und Gerd kennen das gut, nehme ich an (!) – so geht, bei mir die die junge Frau, kleine Tochter, der Hausbau, komme ich kaum zum Bloggen, also schreib ich weniger oft, aber dann halt mehr. Im letzten Bild ist die Bauabschrankung und oben rechts durch das Laub das Dach des neuen Hauses zu sehen. Über den Hausbau hier könnte ich auch berichten. Okay, wenn gerade nichts anderes ansteht und ich Musse habe.

Die Musik heute

The Civil Wars, Live at Eddie’s Attic, 2014

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Tempelbesuch und Bloggen

Weil ich glaube oder mir einbilde, andere könnten auch mögen, was ich interessant finde, berichte ich, aber vielleicht bin ich nur überaus mitteilungsbedürftig und brauche das Berichten für mein Glücklichsein. Ich bin neugierig, immer zu Neuem bereit, suche das Neue, bin aber jetzt etwas limitiert für das Reisen, also reise ich im Internet, u.a. in der Blogosphäre. Foodblogs waren vor 7 Jahren der Ausgangspunkt, sie motivierten mich zu Houdini’s. Hätte ich Chüngel gezüchtet, wären es vielleicht Kaninchenblogs, das gibt es natürlich auch, warum sollen Rezepte interessanter sein als Kaninchen. Da reichen die Stichwörter dann halt von Appetitlosigkeit (passte auch zu einem Foodblog) über Dreck .. Fressen (aha, Foodblog für Kaninchen) .. Gehege .. Hinterläufe .. Hitze (!) .. Köttel .. Panacur (?) .. Spielzeug (!?) .. Stubenrein .. Vergesellschaftung .. zu Zähne kürzen. Ich sollte mich da mal reinlesen.

Aber wieso lese ich, wie der Fritz sein Risotto Milanese macht und x andere vor und nach ihm auch, wieso lese ich über Restaurantbesuche so weit weg von zuhause? Ich lese diese Sachen gerne, wenn es nicht nur schlicht das Rezept ist, weil ich miterleben kann, welche Mühe ein Gericht gekostet hat, spüren kann, wieviel Freude es der Köch*in macht, weil ich die Gerüche in der Gaststube beim Lesen und durch die Bilder rieche, durch gute Beschreibungen den Geschmack im Gaumen und auf der Zunge registriere, lerne, dass ein guter Koch in Tronzano Vincenzo heisst, sehe, wie schön und liebevoll Marco seine Sushi präsentiert, und … einfach, weil es mir Freude macht, wenn Leute sich freuen.

Ja, und weil mir vieles hier in Thailand Freude macht, anders ist als in Europa, und weil nur fast alle schon hier waren und auch die, die hier waren, wahrscheinlich nicht alles gesehen haben, macht es mir auch Freude, meine Eindrücke mit anderen zu teilen.

Hier bringe ich ein paar Eindrücke, Einblicke von unserem Tempelbesuch letzte Woche. Es ist der Wat Phra That Doi Kham, auf einem Hügel hinter der Night Safari und dem botanischem Garten Ratchaproek. Es sind halt nur Bildchen, aber wie sagte Ansel Adams: Twelve significant photographs in any one year is a good crop. Das Jahr hat hier erst gerade begonnen.

Traditionelles Wassergiessen auf die Schulter der Buddhafigur, 3x, for good luck

Besucher tupften Goldblättchen in das Gesicht dieser Figur

Kerzenvorrat

Traditionen werden früh vorgelebt

Mönchsaudienz, um ihn geschichtet sind Gaben von Besuchern

Blick in die improvisierte “Vorratskammer”, auch rings um die Buddhafiguren ist Platz

Ding, dang, dong, Glockenschläge bringen Glück

Ausserhalb der meisten Tempel (Wat) steht ein Geisterbaum (spirit tree), in dem die Geister wohnen (sollen), wie auch in den spirit houses bei Gebäuden, damit sie nicht im Tempel und im Gebäude wohnen

Als wir über Ostern und deren christlichen Hintergrund sprachen, Auferstehung, ewiges Leben nach dem Tod und so, erzählte mir Meow ein Witzchen zur Wiedergeburt. Im Theravada Buddhiusmus geht es nach dem Ableben für sehr gute Menschen recht rasch zur Wiedergeburt, schlechte müssen zuerst noch nach Massgabe ihrer Untaten in einer Hölle (Naraka, in Thai Narok) büssen, bevor sie dann als Knecht, Hund oder noch schlimmeres wiedergeboren werden. Also:

Wenn Du nach dem Sterben auf einem Dschungelpfad gehst, wo du beinahe eine Machete brauchst und es Schlangen hat und anderes Getier, dann bist Du auf dem Weg zur Wiedergeburt, denn der Weg zur Narok, zur Hölle, ist durch die vielen Vorgänger breit und abgetrampelt und die Schlangen haben sich verzogen.

Die Musik heute

Chet Atkins, Mr. Guitar, 1959

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Penne Asparago am Thai Neujahr

Diese Woche ist Songkran, das thailändische Neujahr, offiziell 3 Tage, 13.-15. April, aber effektiv die ganze Woche, nur die Shopping Malls, die Märkte, ein Teil der Restaurants und einige Läden sind offen. Früher richtete sich das Neujahr nach astrologischen Berechnungen, jetzt beginnt es immer am 13. April. Seit 1940 ist der kalendarische Jahresbeginn am 1. Januar.

Das offensichtlichste Merkmal des Songkran ist das Wasserfest mit seinen Wasserschlachten und Spritzereien. Überall stehen jüngere und ältere Personen am Strassenrand bereit mit Wasservorräten und bespritzen die vorbeifahrenden Autos und vor allem die Motorräder. Im Zentrum von Chiang Mai sind einige Strassen für den Verkehr gesperrt, und es treffen sich dort Tausende von Leuten mit Wasserpistolen und Kübeln. Für den Wassernachschub ist durch den Moat gesorgt, den die Altstadt umschliessenden breiten Wassergraben.

Zum Songkran gehört natürlich auch ein Besuch im Tempel. Speziell für Songkran ist, dass Kübelchen voll Sand auf einen Haufen geschüttet und farbige Papierwimpel in den Sandhaufen gesteckt werden. Das Opfern von Räucherstäbchen und Blumen gehört zum Standardritual im Tempel, wie auch der Mönch, der einen segnet und eine weisse Schnur um das Handgelenk knüpft. Ich lebe hier, habe hier meine neue Familie, und ich nehme an den Riten teil, da sie für meine Frau wichtig sind. Ja, und es macht mir Freude und bedeutet auch mir etwas.

Ich lernte, das Aufhäufeln von Sand komme vom Sand, den man an den Schuhsohlen das ganze Jahr über aus dem Tempel trage und an Songkran wieder zurückbringe und zu einer Chedi (Stupa) aufschichte, deshalb auch die Wimpel, die zur Zier der Chedi in den Sandhügel gesteckt werden. Den Sand bringt man heute nicht mehr mit, der wird per LKW hingefahren und steht den Tempelbesuchern zur Verfügung.

Als Teil der Songkran Tradition waschen jüngere Personen den älteren, vor allem den Eltern und nahestehenden Respektspersonen, die Hände mit Wasser, dem etwas Aromaöl oder Kräuter beigemischt worden ist. Dazu wird hingekniet und symbolisch etwas von dem Wasser über die hingehaltenen Hände gegossen, ein schöner Brauch. Wir verzichteten auf einen Besuch bei Meows Eltern, da sie gut 9 Fahrstunden entfernt in Khonkaen wohnen und da an Songkran immer viel Verkehr herrscht – die Zahl der landesweiten Songkran-Todesopfer und -Verletzten werden täglich aufsummiert und in den TV News verbreitet, ein Todesbarometer, typisch Thailand. Da ich ein zwei Jahre älter bin als meine Schwiegereltern könnte ja auch die Frage aufkommen, wer nun wem die Hände zu waschen habe. Genug über Songkran, nun zum Essen.

Für diese Penne die Spargel 7-8 min erwellen, Sud behalten, Schalotten klein gehackt in Butter anschwitzen, etwas Spargelsud zugiessen, Sauerrahm zugeben, besser Rahm, hatte aber keinen, 2 min köcheln, Salz und Pfeffer, die noch nicht ganz al dente gekochten Penne zugeben, allenfalls noch etwas Spargelwasser, die Penne bis al dente garen lassen. Durch das Fertiggaren der Pasta in der Sauce wird der Geschmack durch die Pasta besser aufgenommen. Warmgestellte Spargelstücke untermischen und Teller mit Schwarzwaldschinken vervollständigen, Pfeffer aus der Mühle oben drauf. Das war’s, kurz und schmerzlos, aber sehr lecker. Parmesan nicht vergessen, wie ich für das Bild.

Diese Eier ohne Dotter gehören nicht als Beilage zu den Pasta, obwohl Ostern vor der Türe steht. Sie werden hier auf dem Markt angeboten, es präpariert sie kaum jemand selber. Mit Spritze und Kanüle wird der Inhalt herausgesogen, mit Sojasauce und was immer gemischt, verquirlt und wieder hineingedrückt, die Eier werden im Dampf gegart, dann 3 Stück auf ein Holzspiesschen gespiesst und auf dem Grill för besseres Aroma nachbehandelt, respektive warm gehalten. Diese Eier sind optisch interessant, vielleicht lustig, aber kulinarisch zum Vergessen, das Geld nicht wert.

Hier noch ein Eindruck von unserem Tempelbesuch, im Aussenbereich, gar nicht mein Stil, aber Thais mögen dies. Ertst durch Roberts Kommentar bemerkte ich den zu Ostern passenden Hasen. Vielleicht sind noch irgendwo Ostereier versteckt, wir könnten sie am Ostersonntag suchen gehen, da die Aussicht vom Tempel auf die Stadt sehenswert ist und der Tempel nicht so weit von uns.

Die Musik heute

Yanni, den griechischen Komponisten und Pianisten, der seit seinem Studium in USA lebt, kenne ich erst seit heute. Er ist ein Vertreter von New Age, musste sich und seine Musik durch Konzerte an spektakulären Orten, wie Taj Mahal, Akropolis, Byblos und dem Kreml bekannt machen. In diesem Album singen bekannte Grössen, u.a. Placido Domingo, zu Yannis Musik. Es klingt wie bekannte Pavarotti und Bocelli Alben, ist kommerzielle Musik, aber man kann sie hören.

Mu Daet Diau – Schwein allein im Sonnenschein

Schwein allein im Sonnenschein, so etwa ist der Name einer sehr beliebten Zubereitung von Schweinefleisch, meist Nierstück oder Hals, in Streifen an der Sonne kurz getrocknet und darauf frittiert oder eher in reichlich Öl gebraten, da hier zuhause eigentlich nicht frittiert wird.

Links sind Fleischstreifen am Trocknen, rechts sind sie bereits gebraten, bereit zum Verzehr.

Mu = Schwein, Daet = Sonnenschein (nicht Sonne), Diau = einer, allein, hier wie 1x. Die Streifen sind also nur kurz angetrocknet, während einem Tag an der Sonne gelassen. Die gebratenen Streifen sind überhaupt nicht zäh, nicht zu vergleichen mit beef jerky.

Vorgehen: Die Streifen mit etwas Salz und Zucker vermantschen, Meow gibt auch noch schwarzen Pfeffer zu und etwas zerstampften Knoblauch, für einen Tag an die Sonne legen, angetrocknet in 1-2 cm Öl braten oder frittieren, mit Haushaltpapier abtupfen.

Die gebratenen Mu Daet Diau sind nicht ölig. Sie werden nebst anderem als Beilage zu Klebreis serviert oder als Snack gegessen. Das könnt ihr gut auch in Europa machen, Meow legte im letzten Urlaub Dutzende Streifen aus. Hier oben eine Mahlzeit zuhause, als take away von unserem Lieblings-Isaan-Restaurant. Info für Auswanderungswillige: Som Tam Mango Salat, Sonnenschein-Schwein, Gemüse, Sauce, Klebreis, total etwa EUR 2.50

Ja, und dann sah ich bei Toettchen einen Spargelsalat, und da ein Bund grüner Spargel im Hause war wurde nachempfunden, mit kleinen gebratenen Kartoffeln, roten Thai Schalotten, einem TL Dijon Senf, Kräuteressig mit Honig. Gut war es, auch von Meow so beurteilt. Die Erdäpfel sind gebraten, weil sie Meow so wollte, es waren Gschwellti, Pellkartoffeln, vom Vorabend.

Über den Unterschied zwischen Spargel und Spargeln will ich mich hier nicht auslassen, aber über den thailändischen Namen für Spargel = No Mai Farang. Der Name passt zu Toettchens Spargel-Geschichte. Farang heisst Westler, Caucasian, No Mai nennt man die Bambussprossen, Spargeln sind also westliche Bambussprossen, macht Sinn, auch wenn Bambussprossen mitunter armdick sind. Gehen wir in die Details. Bambus als Pflanze heisst Dton Mai Pai, alle Bäume heissen Dton, Mai heisst Holz, Pai ist der Name von Bambus. Teak ist Dton Mai Sak, die ersten beiden Silben sind klar, Sak ist der Name von Teak, ein Tisch ist aus Mai Sak, wenn er aus Teakholz ist. No heisst spriessen, No Mai also spriessendes Holz, Pai für Bambus wird bei Bambussprossen weggelassen. Somit schliesst sich der Kreis zum hölzernen Spargel des Bischofs von Belley, No Mai Farang = spriessendes Holz des Westlers.

Und noch anderes aus Thailand

Abfall-Entsorgung auf Thailändisch

Abfall wird aus dem Wagen geschmissen, einfach fallen gelassen wo es gerade ist, aber die ordentlichen Leute hier, scheint mir, da oft gesehen, klemmen Abfall in die Bäume.

Es tut’s auch ein Betonmast, wenn der Baum mehr als 2 Meter entfernt ist.

Die 3 Bilder hier sind nicht „gesucht“, ich nahm sie innerhalb von etwa 10 Metern in der Nähe unseres Hauses auf.

Woher diese Sitte stammt ist mir unklar. Aufgefallen ist mir auf einer Wanderung beim Inle See in Myanmar, dass der Führer leere Wasserflaschen aus Kunststoff in Astgabelungen am Wegrand steckte, und als ich sagte, ich nähme die Flaschen zurück ins Tal, erklärte er mir, die Bauern würden die Flaschen gerne für Öl oder was auch immer mitnehmen, wenn sie vorbei kämen. Vielleicht war dies in Thailand auch so und ist eine Tradition ohne heutigen Sinn geworden, wie beispielsweise gewisse religiöse Regeln und Vorschriften, die zur Zeit ihrer Entstehung Sinn haben mochten.

Die Musik heute

Liszt, Années de Pèlerinage, Bertrand Chamayou, 2011

„Le Mal du Pays“ von Liszt kommt in Murakamis neustem Buch Tsukuru Tazaki vor, das ich eben zu lesen begonnen habe.

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Wochenmarkt

Heute nur etwas aus Thailand

Die Bilder sind fotografisch nicht besonders, aber sie illustrieren doch, wie es auf dem Wochenmarkt in einem Vorort von Chiang Mai zugeht. Sie wurden im Dezember 2013 an einem späten Sonntagnachmittag innerhalb etwa einer Stunde aufgenommen.

Gai Baan, Haushühner, zäher, aromatischer, teurer

Der Metzger mit dem Schweinefleisch

Futterale für Handys und iPads

Schnaps-Stand, Männer genehmigen sich zwischendurch ein Glas oder mehrere

Luuktschin (Luuk Chin), Brätchügeli (schwz.), Frikadellen mit Sauce

Dim Sum und Bratwürste

Auch Meow weiss nicht, was das ist und wofür es verkocht oder vermediziniert wird

Zibelemärit

Wie auf dem schweizerischen Jahrmarkt, Plastikspielzeug, Gewehre, Laserpistolen

Marktfrau in Bergler-Tracht

Trauben aus Neuseeland und Australien

Laab aus dem Isan

Pla Tu, Makrelen, vorgedämpft für Haltbarkeit, gekröpft aus Tradition, weil sie sonst früher nicht in die kleinen Bambus-Dampfkörbchen passten

Tofu und Reis, gegart im Bananenblatt auf dem Grill

Der Rindfleisch-Metzger, selten gesehen im Norden

Reis in verschiedensten Sorten und Preisklassen

Fische lebend, aus den Plastiktonnen

Ameiseneier, nicht gut aussortiert, da noch etliche Ameisen drin sind, fantastisch für Omelett und Salat

Für die Füsse wird auch gesorgt, hier auf dem Markt vorwiegend auf Niveau Schlappen, Crogs und Turnschuhe

Der Markt ist auf einem Dreckplatz, wo die Woche über nichts los ist, nur am Sonntagnachmittag ist Markt hier

Kleine Küchlein vom Holzkohlenfeuer

Auch Meow deckt sich mit Gemüse ein, hier Pak Gaat Guangtung

Chili (Prik) en masse

Nam Prik, eine Paste aus gegrillten grünen Chilis, sehr gut mit Klebreis, auf dem Tisch als Beigabe zum Tunken

Links Mu Yoh, eine Art Fleischkäse, rechts heisse Würstchen, vorne Luuk Chin

Eier in der Plastiktüte

Sai Groog, die thailändischen Grillwürste

Die Musik heute

Paco de Lucia, En Vivo – Cociertos Live in Spain 2010, 2012

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